Sonntag, 4. November 2007

2. Woche

Sonntag 04.11:
Um 23:30 mussten wieder in die Kaserne eingerückt sein. (Normalfall Wochenendurlaub).
Montag 05.11:
Einzelunterricht 1h15min beim Gefreiten Leoni, der so seine WKs bestreitet. Alle andern hatten derweil soldatische Ausbildung und Musiktheorie. (Während dem Einzelunterricht findet immer ein eigentliches Programm statt, bei dem man dann eben einfach fehlt.) Den Rest des Morgens stand dann noch zur freien Verfügung, um für sich selber üben zu können. Am Nachmittag hatten wir dann eine Satzprobe, in der alle Cornets, Flügel- und Es-Hörner (z.B. ich ;-) ) beteiligt waren. Danach wurden wir über die Möglichkeiten des Weitermachens informiert und man sagte uns, dass niemand gezwungen werde, sondern nur "intensiv diskutiert" werde. :-). Nach dem Nachtessen gabs noch kurz ne Lektion Rhythmik und Bewegung (Klatschen und mit den Füssen im Takt bewegen, um die Musik nach dem Vorbild Afrikanischer Völker spüren zu können), sowie etwas mehr als eine Stunde Gesamtprobe der MM RS 16-3.
Dienstag 06.11:
Heute ging's ziemlich früh los, nämlich um 5.30, denn wir hatten ein Lauftraining noch vor dem Morgenessen. Den ganzen Morgen waren wir dann in Spiraldynamik bei Frau Berger, wobei es dort das Ziel war, eine bessere Haltung zu bekommen und schön aufrecht zu gehen. Dies vertieften wir dann auch in Form eines Tanzes mit verschiedenen Elementen wie z.B. 4 Takten Mambo. Am Nachmittag dann ein Highlight der zweiten Woche: Fototermin in der Kirche Dielsdorf. Wir reisten mit dem Car nach Dielsdorf, richteten in der Kirche die Bühne komplett auf und liessen uns dann vom Profifotograf Konzert-Flyer, Plakate etc. ablichten. Daneben wurden auch Registerfotos gemacht. Lustiges Detail: Die Heimfahrt nutzten so ziemlich alle zum schlafen, ausser der Carfahrer! Am Abend hatten wir dann noch eine Theorie-Lektion über die Gefahren der ABC-Waffen.
Mittwoch 07.11:
ABC-Schutz-Tag: Zuerst sahen wir einen Film, in dem demonstriert wurde, wie unsere Schutzausrüstung eingesetzt wird und wie das Verhalten bei einem Alarm sein sollte. Danach setzen wir dies in die Praxis um, was hiess: Schutzmaske an- und abziehen im Akkord (Ziel 10 Sek.) sowie Dichte-Prüfung im Bananengas. Soweit zum Morgen. Am Nachmittag montierten wir dann nach und nach die gesammte Schutzausrüstung und marschierten ein wenig in der Stadt umher, wobei wir mit SchuMa ca. 1.5 km zurücklegten. Nach dem Abendessen reinigten wir die gesammte Schutzausrüstung um sie wieder versorgen zu können.
Donnerstag 08.11:
Wieder einmal soldatische Ausbildung (wie eigentlich fast jeden Tag, werde dies daher in Zukunft nicht mehr erwähnen). Dann erfolgte Theorie über Sold sowie die Aufgaben des Fouriers. Am Nachmittag hatten wir unseren ersten Leistungsmarsch, nämlich den 16km langen 10km-Marsch. Als 10km angekündigt sagten uns die Vorgesetzten danach, dass es etwa 16km waren. (weshalb das Zeitbudget auch nicht ganz aufging und wir am Schluss rennen mussten). Aber immerhin haben wir ja kein Gewehr und waren deshalb "nur" mit Grund-Trageinheit und Kampfrucksack beladen. Allerdings waren meine Schultern danach auch nicht mehr die fittesten, der KaRusa war nicht sonderlich bequem. Doch als "Entschädigung" gab es dann am Abend den ersten Ausgang von 19:30 - 22:00.
Freitag 09.11:
Nach der Inspektion durch den Hauptmann stellte sich der Feldprediger unserer Truppe vor. Wenn wir also ein Problem haben, können wir ihn 24h/7d die Woche kontaktieren. Danach gabs noch etwa eine Stunde Zeit, um individuell üben zu können. Am Nachmittag hatten wir Theorie Arzt und Anatomie, wobei der Anatomie-DVD leider nicht funktionierte. Die dadurch entstandene Pause war allerdings allseits willkommen. Im Sport machten wir dann Spiele und der Kraftraum wurde uns gezeigt, sowie die wichtigsten Regeln zu den Kraftübungen. Am Abend gabs dann wieder Musiktheorie, wie immer durch Rekruten geführt, bevor wir die Kaserne putzen mussten.
Samstag 10.11:
Abtreten in den Wochenendurlaub.

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