Montag 12.11:
Wie wahrscheinlich jede Woche startete die 3. Woche für mich mit Einzellunterricht. Danach wurden wir über die Folgen des Rauchens und die Möglichkeiten der Rauchentwöhnung informiert. Am Nachmittag gabs dann für die Theorieleiter und Stellvertreter, wie ich es bin, ca 1h Unterricht bei Major Walter. Den Rest des Nachmittages verbrachten wir mit individuellem Üben bzw. Ensemblespiel (Ich bin in ein Quintett eingeteilt mit 2 Cornets, 1 Posaune, 1 Es-Bass und mir als Es-Hornisten). Vor dem Nachtessen erfolgte dann wieder 50min Musiktheorie wie gehabt, danach gab's eine Gesamtprobe.
Dienstag 13.11:
Wieder Lauftraining vor dem Morgenessen. Satzprobe kleines Blech bis zum Mittagessen. Am Nachmittag gabs dann eine Gesamtprobe und Musiktheorie. Abends war der zweite Ausgang der RS angesagt. Statt uns allen anderen anzuschliessen, gingen Rekrut Wittwer und ich in ein ruhiges und anfangs sogar rauchfreies Café und diskutierten zu einer speziellen heissen Schokolade (für mich weisse Schoggi mit Nüssen, man löffelte sie, denn sie war ziemlich dickflüssig, eher Crème als Getränk) über Gott und die Welt.
Mittwoch 14.11:
Nach zweieinhalb Wochen wechselten wir zum ersten mal unseren unpersönlichen Tarnanzug (welchen wir tagtäglich ausser im Ausgang tragen). Am morgen gab's dann wieder etwas Rhythmik und Bewegung à la Africa. Dann wärmten wir uns während 20min auf, um für die erste Spielführung bei Hptm. Horber fit zu sein. Doch dann spielten wir dort gar nicht, sondern wurden über den Ablauf eines Platzkonzerts informiert. Vom Aussteigen aus dem Car bis wieder zurück im selben muss alles nach Plan ablaufen. Am Nachmittag übten wir wieder im Quintett bis zur Sportlektion, in der wir vor allem Spiele machten. Vor dem Nachtessen wieder die auch schon fast obligate Musiktheorie und danach wieder eine Gesamtprobe.
Donnerstag 15.11:
Das Lauftraining vor dem Morgenessen fiel wegen Schnefalls aus, dafür rannten wir in der Turnhalle nach dem Aufwärmen einen 12-Minuten-Hindernislauf. Wie immer ende Woche gabs dann die Inspektion der soldatischen Ausbildung, wobei wir diesmal zeigen mussten, wie wir in 2-er und 4-er Kolonnen Marschieren können. Da die Militärmusiker, die eine Fahrerausbildung machen, die ganze Woche weg waren, war auch mein 2.03 m grosser Kollege nicht da und ich durfte in der vordersten Reihe rechts marschieren. (Da hatte ich immerhin keine Probleme mit ausrichten :-) ). Da wir bereits in 2 Wochen den ersten Auftritt mit dem Quintett haben werden, hatten wir nach einer 20-minütigen Aufwärmphase wieder Quintett-Probe. Vor dem Mittagessen gabs wieder Musiktheorie und Rhythmik und Bewegung, diesmal erstmals (für mich zumindest das erste mal) mit Ghetto-Blaster. Am Nachmittag gabs dann die für diese Woche letzte Gesamtprobe, worauf wir dann bereits um 17:45 in den verlängerten Wochenendurlaub abtreten konnten.
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