Samstag, 24. November 2007

4. Woche

Montag 19.11:
Der Montagmorgen begann für mich wieder mit Einzelunterricht, während die anderen R+B sowie Musiktheorie hatten. Dann hatte ich etwa eine Stunde Zeit, um für mich selber zu üben, worauf zwei Stunden Satzprobe kleines Blech folgten. Am Nachmittag gabs einen zweiten Teil Spiraldynamik, wobei ich beim Versuch, ein Rad zu schlagen, leider voll auf den Rücken gefallen war, was dann noch ein paar Tage schmerzte. Vor dem Nachtessen gabs dann noch eine erste Lektion Spielführung, welche die soldatische Ausbildung ablöste. Ziel Ende RS: Eine 10-Minütige Show mit Evolutionen etc. Nach dem Nachtessen gabs dann noch eine Gesamtprobe.
Dienstag 20.11:
Laut Wochenplan hätten wir heute Lauftraining vor dem Morgenessen gehabt, doch dieses fiel (für viele glücklicherweise) aus. Anschliessend in der Spielführung meinte Hauptmann Horber, der Ausfall des Lauftrainings hätte uns zu wenig motiviert, daher werde es in Zukunft wieder stattfinden. Ok. Der Rest des Morgens verbrachten wir mit der Sanitätsausbildung, wobei wir uns neben Theorie auch im Druckverband anlegen übten. Nach dem Mittagessen folgte zuerst die zweite Impfung gegen Zecken (FSME), worauf die nächste Sanitätstheorie folgte. Diesmal ging es um Lagerung und Transport von verwundeten. Da das Lernvideo Anatomie leider nicht funktionierte, übten wir uns nach dem Nachtessen im Ensemblespiel.
Mittwoch 21.11:

Wieder mal 40min Spielführung, danach übten wir den Ernstfall (Autounfall mit mehreren verletzten Bilder folgen ev. noch). Vor dem Mittagessen fand dann für mich als zweitletzter der ganzen RS noch das Gespräch mit Hauptmann Horber bezüglich weitermachen statt. Da ich dazu nicht unbedingt Lust habe und sich auch genügen freiwillige gemeldet haben, werde ich wohl nicht weitermachen müssen und werde Plangemäss am 04.04.08 entlassen :). Jeweils nach dem Mittagessen erhalten wir die Post, und für mich hiess das heute: Päckli von Familie Huwyler! Endlich Süssigkeiten-Nachschub :-). Am Nachmittag ging dann die Sanitätsausbildung (Einführung CPR) nur bis 15.15, worauf wir uns für den Besuch des Abschlusskonzerts der MM-RS 16-2 2007 im Kursaal Bern bereit machten. Unser Zug fuhr dann um 18:13 ab Aarau und wir kehrten 23:46 wieder zurück. Lichtlöschen war dann schliesslich um 00:45.
Donnerstag 22.11:
Der Morgen stand ganz im Zeichen der CPR-Ausbildung. Nachdem wir darüber aufgeklärt wurden, wie man bei einer Reanimation vorgeht, machten wir eine Übungssequenz von 6 Minuten beatmen und Herzmassage. Die anschliessende Prüfung, bei der ich nochmals 5 Minuten lang versuchte, die Puppe zum leben zu erwecken, bestand ich zum Glück beim ersten Mal, sonst hätte ich sie bis zum bestehen wiederholen müssen. Eine kleine Blähung am Handgelenk hatte ich trotzdem. Ab elf Uhr gabs dann noch Zeit, um alleine üben zu können. Und wieder konnte ich mich um die Mittagszeit freuen: Päckli von Grosi, mit selbstgestrickten Wollsocken und vielen leckeren Naschereien. Am Nachmittag hatten wir neben dem Individuellen Training (üben auf dem Instrument), die erste Stunde Computerausbildung (Gehörbildung, Musiktheorie etc.). Am Abend war dann der erste grössere Ausgang mit Fakultativem Nachtessen. Allerdings waren wir nur zu zweit, die in der Kaserne assen. Alle anderen verpflegten sich auswärts. Nach dem Nachtessen ging ich dann ziemlich bald ins Bett, machte es mir gemütlich und hörte noch ein wenig Musik, einfach herrlich!
Freitag 23.11:
Nach dem vormorgenessenlichen Lauftraining wurden wir auf unser können in Sach Spielführung Inspiziert. Weiter auf dem Programm des Morgens standen R+B, Ensemblespiel und eine Gesamtprobe (Ensemblespiel nur für die beiden Ensembles, die am kommenden Dienstag den ersten Auftritt haben, für die andern IT). Nach dem Mittagessen standen nur noch Musiktheorie (Meine Zeit als Stellvertreter war abgelaufen, denn ich übernahm die hälfte der Romands, da in dieser Gruppe die Niveau-Unterschiede relativ gross waren.) sowie der Wockenrück- und ausblick auf dem Programm, um 15.15 konnten wir bereits in den Wochenendurlaub abtreten. Dies, weil am Wochenende der Schweizerische Brass Band Wettbewerb stattfand und sehr viele Rekruten eine letzte Probe für diesen Event hatten. So ging es auch mir: Ich konnte schnell nach Hause, um meinen Anzug zu holen und ging dann sogleich wieder auf den Zug und in die Probe nach Lenzburg. Danach fuhren wir wie üblich nach Montreux und übernachteten dort in der Jugendherberge.

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