Update folgt!
Sonntag, 30. März 2008
Montag, 24. März 2008
19. Woche
Diese Woche finden die CD-Aufnahmen statt. Einrücken wie gesagt am Sonntagabend, diesmal statt 23:30 bereits 23:00, damit wir mehr Schlaf bekommen.
Montag, 17.03:
Start der CD-Aufnahmen. Freundlicherweise durften wir im Tenue Sport, also im Trainer, spielen. Nur schade, dass wir für die Fahrt nach Spiez in den Lötschbergsaal noch Tenue C erstellen mussten und nicht gleich im Tenue Sport Carfahren durften. Nachdem wir etwas leichtere Einstiegslektüre aufnahmen, folgte schon das erste grosse Stück: Purcell. So kamen wir total auf ca. 9 Stunden 50 Minuten Spielzeit (mit kleinen Pausen dazwischen). Doch da Hptm Horber mit unserer heutigen Leistung zufrieden war, lud er uns noch ins nebenan liegende Restaurant ein!
Dienstag, 18.03:
Schon beim einspielen spürte ich, dass die Lippen noch nicht ganz erholt waren vom Vortag. Doch durch gutes Einspielen kann man sich ja vor weiterem Schaden schützen. Und so ging es nach einem Computerabsturz mit den Aufnahmen weiter. Auch heute kamen wir auf ca. siebeneinhalb Stunden, diesmal ohne Pausen. Zwischen Nachtessen und Probe kam ich das erste Mal in der RS zum Jassen. Allerdings mit Romands, welche fanden, ich spiele etwas komisch (was ich von ihnen auch sagen kann :-) ). Nach dem Schlummertrunk im Restaurant, heute mussten wir selber bezahlen, sorgte eine erregte Diskussion von Trompeter Schürmann mit unseren Vorgesetzten für Aufsehen. (Er hatte beim ABV am Vorabend geschlafen und somit sein Tenue A für das aufnähen der WK-Zuteilungsabzeichen nicht abgegeben. Allerdings bemerkte er das beim AV und wollte es noch abgeben, als ihm ein Vorgesetzter sagte, er würde das erledigen. Leider erledigte er es nicht und die Schuld blieb an Louis hängen). Eigentlich wäre der Fall ja klar gewesen, doch niemand wollte über den eigenen Schatten springen und so schrien sich die beiden Parteien bis nach Lilö an.
Mittwoch, 19.03:
Nach fünfeinhalb Stunden war vorallem bei den Cornets, aber nicht nur dort, langsam aber sicher die Luft draussen. So liessen wir die Schlagzeuger vor dem Essen noch ans Werk, um ihr Stück aufzunehmen. Wir andern durften in der Zwischenzeit frei verfügen. So schaute ich mit einigen Kameraden den Anfang eines DVD's. Nach dem Nachtessen spielten wir dann noch eine Stunde und freuten uns auf der Heimfahrt auf das von Zeitmilitär Gygli gesponserte Bier. Leider wollten die Vorgesetzten das Bier erst in Bern freigeben, doch da wir dann lauthals über Bier und andere Dinge, die nicht dem Geschmack des Leutnants entsprachen, gesungen haben, gabs es gar kein Bier mehr. Selbstverständlich waren wir etwas verärgert und fragten uns über die Taktiken der Vorgesetzten, doch schlussendlich sagten wir uns: Ist ja bald vorbei, all dieses Zeug.
Donnerstag, 20:03:
Nachdem wir am Morgen noch die letzten Stücke mit dem gesamten Spiel aufnahmen (ca. zweieinhalb Stunden), spielte am Nachmittag das Posaunenquartett noch ihren Kassenschlager. Da wir über Mittag bereits alles aufgeräumt hatten, konnten wir bald zurück nach Bern verschieben, wo wir um 17:30 mit einem Lunch und einem Osterhasen, von unserem Hptm gesponsert, entlassen wurden. Speziell zu erwähnen ist, dass es statt Gumilandjäger und Brot diesmal ein feines paniertes Plätzli mit Currysauce im Mini-Baguette gab. Vielen Dank an die Küche!
Montag, 17.03:
Start der CD-Aufnahmen. Freundlicherweise durften wir im Tenue Sport, also im Trainer, spielen. Nur schade, dass wir für die Fahrt nach Spiez in den Lötschbergsaal noch Tenue C erstellen mussten und nicht gleich im Tenue Sport Carfahren durften. Nachdem wir etwas leichtere Einstiegslektüre aufnahmen, folgte schon das erste grosse Stück: Purcell. So kamen wir total auf ca. 9 Stunden 50 Minuten Spielzeit (mit kleinen Pausen dazwischen). Doch da Hptm Horber mit unserer heutigen Leistung zufrieden war, lud er uns noch ins nebenan liegende Restaurant ein!
Dienstag, 18.03:
Schon beim einspielen spürte ich, dass die Lippen noch nicht ganz erholt waren vom Vortag. Doch durch gutes Einspielen kann man sich ja vor weiterem Schaden schützen. Und so ging es nach einem Computerabsturz mit den Aufnahmen weiter. Auch heute kamen wir auf ca. siebeneinhalb Stunden, diesmal ohne Pausen. Zwischen Nachtessen und Probe kam ich das erste Mal in der RS zum Jassen. Allerdings mit Romands, welche fanden, ich spiele etwas komisch (was ich von ihnen auch sagen kann :-) ). Nach dem Schlummertrunk im Restaurant, heute mussten wir selber bezahlen, sorgte eine erregte Diskussion von Trompeter Schürmann mit unseren Vorgesetzten für Aufsehen. (Er hatte beim ABV am Vorabend geschlafen und somit sein Tenue A für das aufnähen der WK-Zuteilungsabzeichen nicht abgegeben. Allerdings bemerkte er das beim AV und wollte es noch abgeben, als ihm ein Vorgesetzter sagte, er würde das erledigen. Leider erledigte er es nicht und die Schuld blieb an Louis hängen). Eigentlich wäre der Fall ja klar gewesen, doch niemand wollte über den eigenen Schatten springen und so schrien sich die beiden Parteien bis nach Lilö an.
Mittwoch, 19.03:
Nach fünfeinhalb Stunden war vorallem bei den Cornets, aber nicht nur dort, langsam aber sicher die Luft draussen. So liessen wir die Schlagzeuger vor dem Essen noch ans Werk, um ihr Stück aufzunehmen. Wir andern durften in der Zwischenzeit frei verfügen. So schaute ich mit einigen Kameraden den Anfang eines DVD's. Nach dem Nachtessen spielten wir dann noch eine Stunde und freuten uns auf der Heimfahrt auf das von Zeitmilitär Gygli gesponserte Bier. Leider wollten die Vorgesetzten das Bier erst in Bern freigeben, doch da wir dann lauthals über Bier und andere Dinge, die nicht dem Geschmack des Leutnants entsprachen, gesungen haben, gabs es gar kein Bier mehr. Selbstverständlich waren wir etwas verärgert und fragten uns über die Taktiken der Vorgesetzten, doch schlussendlich sagten wir uns: Ist ja bald vorbei, all dieses Zeug.
Donnerstag, 20:03:
Nachdem wir am Morgen noch die letzten Stücke mit dem gesamten Spiel aufnahmen (ca. zweieinhalb Stunden), spielte am Nachmittag das Posaunenquartett noch ihren Kassenschlager. Da wir über Mittag bereits alles aufgeräumt hatten, konnten wir bald zurück nach Bern verschieben, wo wir um 17:30 mit einem Lunch und einem Osterhasen, von unserem Hptm gesponsert, entlassen wurden. Speziell zu erwähnen ist, dass es statt Gumilandjäger und Brot diesmal ein feines paniertes Plätzli mit Currysauce im Mini-Baguette gab. Vielen Dank an die Küche!
Sonntag, 16. März 2008
18. Woche
Montag, 10.03:
Der Morgen begann mit Spielführung auf der Strasse zur Kaserne. Dies, damit wir bei der Inspektion ein Falle machen werden. Allerdings liessen wir die Instrumente für heute noch in den Koffern. Danach im IT beschäftigte ich mich mit dem Solo, welches ich an der SBV-Abschlussprüfung spielen werde. Ausserdem übte ich weiter an den vielen Tonleitern und Intervallmodellen, ebenfalls für die Prüfung. Vor dem Mittag hatten wir dann noch eine Gesamtprobe. Heute gab es für mich 2 Päckli, eines von Grosi und eines von Christoph Scheidiger. Am Nachmittag übten wir dann im Register am Stück Unisons. Wir konnten Fortschritte machen, auch wenn die Probe nicht geleitet war, was mich erfreute. In der anschliessenden Gesamtprobe spielten wir neben anderen neuen Stücken eines, welches unser Leutnant Lugon als Maturarbeit komponiert hatte. Beim Nachtessen hielt ich mich heute etwas zurück, denn anschliessend hatten wir den Sport-Test. Jetzt freute ich mich sehr über den Fruchtsaft von Christoph, denn ich war etwas müde und nicht sorecht fit, doch nach dem Genuss des Saftes fühlte ich mich gleich besser. Noch ein Energy-Drink sowie ein Guarana-Kaugummi von Daniela, dann war ich definitiv in höchstform. Leider waren dann aber meine Leistungen im Stangenklettern und im Standweitsprung zu schlecht, als dass es noch für das Sportabzeichen gereicht hätte. Das wusste ich schon vor dem Zwölfminutenlauf. Trotzdem gab ich ziemlich gas, auch wenn ich wohl nicht ganz 24 Runden gemacht habe (1 Runde = 150m, 24 Runden = 3600m), wie für mich aufgeschreiben wurde. Leider gab es bei vielen ein Durcheinander und die Rundenzahlen stimmten bei den wenigsten. Nach einem Vergleich mit einem Kollegen kam ich aber auf das Resultat, dass ich wohl 23 Runden gemacht haben musste. Das gab immer noch 3450m. (Die effektive Runden-Strecke ist 135m, das gäbe 3105m, doch da man eine Acht springen muss (und es somit schwieriger ist), werden pro Runde 150m berechnet.)
Dienstag, 11.03:
Am Morgen hatten wir in zwei Gruppen wieder einmal Rhytmik und Bewegung, da wir dies bei der Inspektion vorführen werden. Im anschliessenden IT übte ich wieder für mich, allerdings machte ich das Warm-Up mit Trompeter Eggler (Er meinte, wenn er mit mir einspielt sei er bestimmt gut eingespielt). Bis zum Mittagessen schauten wir uns Konzertliteratur an, unter anderem Storbystev als Alternative für den Start des zweiten Konzertteils. Am Nachmittag standen eine Gesamtprobe sowie die Befehlsausgabe für die Inspektion und die CD-Aufnahmen auf dem Programm. Anfangs war ich im Büro von Hptm Horber, um Werbung für das Konzert in Birmenstorf zu organisieren. (Zeitungsartikel o.ä.). Anschliessend ging ich mit Ihm in die Gesamtprobe zur Befehlsausgabe. Meine Bemerkung, dass ich es schade finde, dass wir einen Marsch aufnehmen müssen, welchen wir sonst nur an militärischen Anlässen spielen müssen nahm er sehr persönlich (er ist Komponist dieses Marsches). Ich musste mir also beinahe eine Hasstirade anhören deswegen. Er dachte sogar, ich sehe es als seine Onanie an, dass er den Marsch aufnehmen will und meinte er könne immer noch selber entscheiden, was auf die CD kommt. Daran habe ich nie gezweifelt, weshalb ich auch einen 6.5er ausfüllte, um mich zu entschuldigen und dieses Missverständnis zu klären (Zeit hatte ich, da er mich rausschickte). Später war ich dann zurück bei meinen Kollegen, als wir nach Lützelflüh fuhren, um dort in der Kirche für die dort stationierten Truppen sowie die Zivilbevölkerung ein Konzert zu geben. Danach hatten wir einen kurzen Ausgang, nämlich von 20:45 bis 22:30. Diesen verbrachte ich mit lesen des Dienstreglement, denn der ZS vom Mittag beschäftigte mich noch immer stark. So konnte ich mich immerhin über meine Rechte informieren, und sah auch, dass ich rechtlich korrekt gehandelt habe, auch wenn die Bemerkung wohl etwas dumm gewesen war.
Mittwoch, 12.03:
Vor dem Morgensport diskutierten wir über das weitere Vorgehen wegen den falschen Resultaten des Zwölfminutenlaufs. Danach joggten wir zum ersten Mal ein wenig durch die Stadt Bern. Im IT wärmte ich mich wieder mit Trompeter Eggler auf. Anschliessend hatten wir eine sehr kurze Gesamtprobe, nur etwa 15 Minuten. Denn da der Hauptmann gestern in einen Registerraum kam und jemand schlafend vorfand, gab es von 9:45 bis 11:15 befohlene Ruhe. Für mich war das herrlich, denn ich konnte in meinem Buch weiterlesen und schlief dann sogar noch für etwa eine halbe Stunde. Um 11:30 hatten wir bereits das Mittagessen. Danach konnte ich weiterlesen. Um 13:00 war ich dann einer der wenigen, die den Befehl, das Instrument zu reinigen, ernstnahmen. Dafür musste ich wieder Tenue C anziehen, da wir wegen der befohlenen Ruhe im Tenue Sport essen durften. Nach dem erneuten Tenuewechsel, diesmal ins Tenue A, fuhren wir um 14:20 los nach Sempach. Nach der Vorprobe fürs Konzert wurde uns das Nachtessen im Restaurant Seeland in Sempach vom Militär offeriert, da das Verpflegungszentrum Emmen keinen Platz mehr hatte. Ich setzte mich als dritter Ankömmling im Restaurant an einen neuen Tisch und war dann bis zum Schluss der einzige am Tisch, worauf ich von meinen Kollegen den Vorwurf bekam, ich könne mich nicht einmal zu den andern setzen. Nun gut, ein wenig Ruhe war sowieso nicht schlecht für mich. Leider hatte ich den ZS vom Vortag noch immer nicht ganz verarbeitet. Dafür nahm ich mir jetzt Zeit. So war ich dann am Konzert genügend bei der Sache, um mich voll auf das Musikalische konzentrieren zu können. Zu meiner Freude befanden sich mein Gotti, Käthi und Hans Grütter sowie die Schwiegereltern von einer Ihrer Töchter im Publikum. Nicht zu vergessen auch meine Mutter mit ihrer Pflegefrau Anni sowie Ruth und besonders mein Vater, der mir nämlich ankündigte, nicht zu kommen.
Donnerstag, 13.03:
Heute konnten wir die letzten Vorbereitungen treffen für die Inspektion am Freitag. So hatten wir am Nachmittag nochmals Spielführung, diesmal mit Instrument. Unsere Wachtmeister mussten allerdings ein dickes Fell haben, denn da sie die Zeichengebung nicht mehr 100% im Griff hatten, mussten sie einen ZS nach dem anderen Einstecken. Zum Glück hatten wir dann am Abend Ausgang. Nach dem FAK-Essen ging ich zum erstenmal in den Aufenthaltsraum der Kaserne und eiferte nach den Simpsons und einer Wissenssendung dem HCD nach, der heute das letzte Viertelfinalspiel gegen Zug bestritt. Im Aufenthaltsraum lernte ich auch einen Anwalt kennen, der hier in Bern im Büro seine restlichen Diensttage damit verbrachte, an einer Verordnung zu arbeiten, die irgendwie im Zusammenhang mit dem Völkerrecht stand. Leider war um 22:30 ABV, so konnte ich nicht ganz alles schauen, doch da Davos fünf Minuten vor Schluss 3:0 in Führung lagen, war der Fall eigentlich klar.
Freitag, 14.03:
Heute ist also der Grosse Tag der Inspektion. Ich ertappte mich dabei, dass ich fast vom aufstehen am Morgen an jede Handlung genaustens überlegte, um ja nichts falsch zu machen. Die Inspektion bestand aus einem Empfang im Stil eines Ehrendienstes. So spielten wir nach dem Einführungsmarsch die Schweizer Nationalhymne, den Fahnenmarsch, bei welchem der Divisionär Corminboeuf, Kdt Ter Reg 1, die Ehrengarde bestehend aus Motfahrern, Betriebssoldaten und einigen Musikern beaugapfelte und verschiebten danach auch schon wieder in Zweierkolonne in Richtung Proberaum. Dort fand als nächstes die R+B-Lektion statt. Danach versammelten wir uns alle im Gesamtproberaum und der Divisionär erklärte uns, was als nächstes zu Tun sei. Als Überraschungsauftrag mussten wir vor der Residenz des Französischen Botschafters ein Platzkonzert geben, wobei wir um Punkt 11:00 mit der Marseillaise beginnen und um 11:30 damit aufhören sollten. Nach dem Mittagessen gab uns der Divisionär die Beurteilung unserer Leistung bekannt. Sehr gefallen hatte ihm der Einsatz bei der Botschafterresidenz, zu der wir in Zweierkolonne mit Trommel im französischen Stil verschiebten. Allerdings stellte er auch einige Mängel in der Marschmusik fest (Wir hatten ja auch nicht wochenlang geübt :-) ). Doch mit dem Gesamtresultat 4, also sehr gut, konnten wir mehr als zufrieden sein. Auch Hptm Horber strahlte und dankte uns für die tolle Arbeit. dank der guten Bewertung konnten wir nach einer kurzen Gesamtprobe und dem Nachtessen bereits kurz vor halb Sechs in den Urlaub abtreten. Allerdings konnte Hptm Horber nicht auf den Vorschlag des Divisionärs eingehen und uns Urlaub bis Montag Morgen gewähren, da wir ja dann bereits im Tonstudio sein werden, um die CD aufzunehmen.
Der Morgen begann mit Spielführung auf der Strasse zur Kaserne. Dies, damit wir bei der Inspektion ein Falle machen werden. Allerdings liessen wir die Instrumente für heute noch in den Koffern. Danach im IT beschäftigte ich mich mit dem Solo, welches ich an der SBV-Abschlussprüfung spielen werde. Ausserdem übte ich weiter an den vielen Tonleitern und Intervallmodellen, ebenfalls für die Prüfung. Vor dem Mittag hatten wir dann noch eine Gesamtprobe. Heute gab es für mich 2 Päckli, eines von Grosi und eines von Christoph Scheidiger. Am Nachmittag übten wir dann im Register am Stück Unisons. Wir konnten Fortschritte machen, auch wenn die Probe nicht geleitet war, was mich erfreute. In der anschliessenden Gesamtprobe spielten wir neben anderen neuen Stücken eines, welches unser Leutnant Lugon als Maturarbeit komponiert hatte. Beim Nachtessen hielt ich mich heute etwas zurück, denn anschliessend hatten wir den Sport-Test. Jetzt freute ich mich sehr über den Fruchtsaft von Christoph, denn ich war etwas müde und nicht sorecht fit, doch nach dem Genuss des Saftes fühlte ich mich gleich besser. Noch ein Energy-Drink sowie ein Guarana-Kaugummi von Daniela, dann war ich definitiv in höchstform. Leider waren dann aber meine Leistungen im Stangenklettern und im Standweitsprung zu schlecht, als dass es noch für das Sportabzeichen gereicht hätte. Das wusste ich schon vor dem Zwölfminutenlauf. Trotzdem gab ich ziemlich gas, auch wenn ich wohl nicht ganz 24 Runden gemacht habe (1 Runde = 150m, 24 Runden = 3600m), wie für mich aufgeschreiben wurde. Leider gab es bei vielen ein Durcheinander und die Rundenzahlen stimmten bei den wenigsten. Nach einem Vergleich mit einem Kollegen kam ich aber auf das Resultat, dass ich wohl 23 Runden gemacht haben musste. Das gab immer noch 3450m. (Die effektive Runden-Strecke ist 135m, das gäbe 3105m, doch da man eine Acht springen muss (und es somit schwieriger ist), werden pro Runde 150m berechnet.)
Dienstag, 11.03:
Am Morgen hatten wir in zwei Gruppen wieder einmal Rhytmik und Bewegung, da wir dies bei der Inspektion vorführen werden. Im anschliessenden IT übte ich wieder für mich, allerdings machte ich das Warm-Up mit Trompeter Eggler (Er meinte, wenn er mit mir einspielt sei er bestimmt gut eingespielt). Bis zum Mittagessen schauten wir uns Konzertliteratur an, unter anderem Storbystev als Alternative für den Start des zweiten Konzertteils. Am Nachmittag standen eine Gesamtprobe sowie die Befehlsausgabe für die Inspektion und die CD-Aufnahmen auf dem Programm. Anfangs war ich im Büro von Hptm Horber, um Werbung für das Konzert in Birmenstorf zu organisieren. (Zeitungsartikel o.ä.). Anschliessend ging ich mit Ihm in die Gesamtprobe zur Befehlsausgabe. Meine Bemerkung, dass ich es schade finde, dass wir einen Marsch aufnehmen müssen, welchen wir sonst nur an militärischen Anlässen spielen müssen nahm er sehr persönlich (er ist Komponist dieses Marsches). Ich musste mir also beinahe eine Hasstirade anhören deswegen. Er dachte sogar, ich sehe es als seine Onanie an, dass er den Marsch aufnehmen will und meinte er könne immer noch selber entscheiden, was auf die CD kommt. Daran habe ich nie gezweifelt, weshalb ich auch einen 6.5er ausfüllte, um mich zu entschuldigen und dieses Missverständnis zu klären (Zeit hatte ich, da er mich rausschickte). Später war ich dann zurück bei meinen Kollegen, als wir nach Lützelflüh fuhren, um dort in der Kirche für die dort stationierten Truppen sowie die Zivilbevölkerung ein Konzert zu geben. Danach hatten wir einen kurzen Ausgang, nämlich von 20:45 bis 22:30. Diesen verbrachte ich mit lesen des Dienstreglement, denn der ZS vom Mittag beschäftigte mich noch immer stark. So konnte ich mich immerhin über meine Rechte informieren, und sah auch, dass ich rechtlich korrekt gehandelt habe, auch wenn die Bemerkung wohl etwas dumm gewesen war.
Mittwoch, 12.03:
Vor dem Morgensport diskutierten wir über das weitere Vorgehen wegen den falschen Resultaten des Zwölfminutenlaufs. Danach joggten wir zum ersten Mal ein wenig durch die Stadt Bern. Im IT wärmte ich mich wieder mit Trompeter Eggler auf. Anschliessend hatten wir eine sehr kurze Gesamtprobe, nur etwa 15 Minuten. Denn da der Hauptmann gestern in einen Registerraum kam und jemand schlafend vorfand, gab es von 9:45 bis 11:15 befohlene Ruhe. Für mich war das herrlich, denn ich konnte in meinem Buch weiterlesen und schlief dann sogar noch für etwa eine halbe Stunde. Um 11:30 hatten wir bereits das Mittagessen. Danach konnte ich weiterlesen. Um 13:00 war ich dann einer der wenigen, die den Befehl, das Instrument zu reinigen, ernstnahmen. Dafür musste ich wieder Tenue C anziehen, da wir wegen der befohlenen Ruhe im Tenue Sport essen durften. Nach dem erneuten Tenuewechsel, diesmal ins Tenue A, fuhren wir um 14:20 los nach Sempach. Nach der Vorprobe fürs Konzert wurde uns das Nachtessen im Restaurant Seeland in Sempach vom Militär offeriert, da das Verpflegungszentrum Emmen keinen Platz mehr hatte. Ich setzte mich als dritter Ankömmling im Restaurant an einen neuen Tisch und war dann bis zum Schluss der einzige am Tisch, worauf ich von meinen Kollegen den Vorwurf bekam, ich könne mich nicht einmal zu den andern setzen. Nun gut, ein wenig Ruhe war sowieso nicht schlecht für mich. Leider hatte ich den ZS vom Vortag noch immer nicht ganz verarbeitet. Dafür nahm ich mir jetzt Zeit. So war ich dann am Konzert genügend bei der Sache, um mich voll auf das Musikalische konzentrieren zu können. Zu meiner Freude befanden sich mein Gotti, Käthi und Hans Grütter sowie die Schwiegereltern von einer Ihrer Töchter im Publikum. Nicht zu vergessen auch meine Mutter mit ihrer Pflegefrau Anni sowie Ruth und besonders mein Vater, der mir nämlich ankündigte, nicht zu kommen.
Donnerstag, 13.03:
Heute konnten wir die letzten Vorbereitungen treffen für die Inspektion am Freitag. So hatten wir am Nachmittag nochmals Spielführung, diesmal mit Instrument. Unsere Wachtmeister mussten allerdings ein dickes Fell haben, denn da sie die Zeichengebung nicht mehr 100% im Griff hatten, mussten sie einen ZS nach dem anderen Einstecken. Zum Glück hatten wir dann am Abend Ausgang. Nach dem FAK-Essen ging ich zum erstenmal in den Aufenthaltsraum der Kaserne und eiferte nach den Simpsons und einer Wissenssendung dem HCD nach, der heute das letzte Viertelfinalspiel gegen Zug bestritt. Im Aufenthaltsraum lernte ich auch einen Anwalt kennen, der hier in Bern im Büro seine restlichen Diensttage damit verbrachte, an einer Verordnung zu arbeiten, die irgendwie im Zusammenhang mit dem Völkerrecht stand. Leider war um 22:30 ABV, so konnte ich nicht ganz alles schauen, doch da Davos fünf Minuten vor Schluss 3:0 in Führung lagen, war der Fall eigentlich klar.
Freitag, 14.03:
Heute ist also der Grosse Tag der Inspektion. Ich ertappte mich dabei, dass ich fast vom aufstehen am Morgen an jede Handlung genaustens überlegte, um ja nichts falsch zu machen. Die Inspektion bestand aus einem Empfang im Stil eines Ehrendienstes. So spielten wir nach dem Einführungsmarsch die Schweizer Nationalhymne, den Fahnenmarsch, bei welchem der Divisionär Corminboeuf, Kdt Ter Reg 1, die Ehrengarde bestehend aus Motfahrern, Betriebssoldaten und einigen Musikern beaugapfelte und verschiebten danach auch schon wieder in Zweierkolonne in Richtung Proberaum. Dort fand als nächstes die R+B-Lektion statt. Danach versammelten wir uns alle im Gesamtproberaum und der Divisionär erklärte uns, was als nächstes zu Tun sei. Als Überraschungsauftrag mussten wir vor der Residenz des Französischen Botschafters ein Platzkonzert geben, wobei wir um Punkt 11:00 mit der Marseillaise beginnen und um 11:30 damit aufhören sollten. Nach dem Mittagessen gab uns der Divisionär die Beurteilung unserer Leistung bekannt. Sehr gefallen hatte ihm der Einsatz bei der Botschafterresidenz, zu der wir in Zweierkolonne mit Trommel im französischen Stil verschiebten. Allerdings stellte er auch einige Mängel in der Marschmusik fest (Wir hatten ja auch nicht wochenlang geübt :-) ). Doch mit dem Gesamtresultat 4, also sehr gut, konnten wir mehr als zufrieden sein. Auch Hptm Horber strahlte und dankte uns für die tolle Arbeit. dank der guten Bewertung konnten wir nach einer kurzen Gesamtprobe und dem Nachtessen bereits kurz vor halb Sechs in den Urlaub abtreten. Allerdings konnte Hptm Horber nicht auf den Vorschlag des Divisionärs eingehen und uns Urlaub bis Montag Morgen gewähren, da wir ja dann bereits im Tonstudio sein werden, um die CD aufzunehmen.
Samstag, 8. März 2008
17. Woche
Dienstag, 04.03:
Schon wieder hatten wir eine grosszügige Kompensation, diesmal bis heute um 13:30!
Zuerst war nicht ganz klar, wann nun das AV war. War es um 13:30 oder mussten wir zuerst Tenue C erstellen und das AV war erst 13:50? Es war ein wenig ein durcheinander, jeder machte was er wollte. Doch danach war IT angesagt. Nach dem Aufwärmen dauerte die Gesamtprobe nur kurz. Hptm Horber war mit unserem Piano nicht zufrieden und schickte uns zurück in die Musikzellen für IT. Anschliessend gab es eine Probe mit Lt Lugon, in der wir den Workshop für Kippel vorbereiteten. Nach dem Abendessen besprachen wir zusammen mit Hptm Werlen den Ablauf des Workshops und was jedes Register zu tun hatte und durften dann in einen inoffiziellen Ausgang, da laut Hptm Werlen viel zu viel Zeit für die Vorbereitung eingeplant war. Während dem Ausgang schrieb ich einen Brief an die Bosshards.
Mittwoch, 05.03:
Am Morgen hatten wir einen Ehrendienst zu verrichten, und zwar gleich vor unserer Kaserne, da einige hohe Militärs aus Israel in Bern empfangen wurden. Es war eiskalt draussen und alle waren froh, als die Zeremonie beendet war. Danach gab es Sport. Da wir die Turnhalle nicht zur Verfügung hatten, gab es drei Gruppen, welche abwechslungsweise in den Kraftraum gingen, joggten und Pseudo-Basketball spielten. Da dieser Sport nicht wirklich funktionierte, rollte ich auf dem Rasen eine Schneekugel, womit wir dann einen Schneemann bauten. Während dem anschliessenden IT ging ich für Batt. Guye in die Küche, da dieser die Prüfungsbesprechung kurz vor Mittag hatte. Allerdings gabs in der Küche nicht wirklich viel Arbeit, das meiste war bereits erledigt. So spielten wir eine Stunde lang Karten und danach half ich lediglich, das Essen anzurichten und in den Essaal zu bringen. Heute morgen hatte das Zehnerensemble einen Einsatz an einer Fahnenzeremonie und diese kamen erst auf das Mittagessen zurück. Am Nachmittag war Oberstufe 1, also meine Gruppe, mit der Theoriebesprechung an der Reihe. Zu meiner Freude durfte ich erfahren, dass ich im Theorie Test eine 5.6 und im singen ein 5.7 hatte. Jetzt muss ich nur noch beim Vorspielen auf dem Instrument zeigen, was ich kann. Anschliessend machten wir einen Probedurchlauf des Workshops vom Freitag und probten nochmals Unisons. Vor dem Nachtessen gab es noch die Befehlsausgabe für den Donnerstag, wo uns erklärt wurde, wer wie wo sein muss. Nach dem Nachtessen gab es dann zuerst Sold und danach Ausgang. Ich nahm mir einmal mehr die Zeit, um zu lesen und etwas früher schlafen zu gehen.
Donnerstag, 06.03:
Heute durften wir bis 7:20 schlafen und um diese Zeit schien bereits die Sonne in unser Zimmer. Ich fühlte mich so gestärkt, dass ich meine Kraft für ein wenig "Morgensport", also ein Kräftemessen mit Louis Schürmann, einsetzte. Nach dem Morgenessen luden wir bereits alle Instrumente in die Fahrzeuge ein und hatten danach 20 Minuten Sport. Dies verstand niemand so genau, denn danach hatten wir nur 20 Minuten Zeit, um ins Tenue A zu wechseln. Anschliessend konnten wir bei strahlend blauem Himmel, ohne auch nur ein Wölkchen am Himmel, die Carfahrt nach Sion geniessen. Dort spielten wir dann auf einem Platz im Zentrum ein kleines Platzkonzert, um Werbung für das Konzert am Abend zu machen. Anschliessend hatten wir eineinhalb Stunden zur freien Verfügung. Während die anderen ein Restaurant aufsuchten, machte ich mich auf den Weg zum mir imponierenden Château de Valère. Hier genoss ich auf dem Aussichtspunkt die köstlichkeiten, welche ich vorher in der Migros gekauft hatte sowie natürlich das wunderbare Panorama. Anhand der Karte beim Aussichtspunkt lernte ich auch gleich die Namen der Sion umgebenden Berge wie z.B. die imposante Haut de Cry (2976 m.ü.M.) und stellte fest, dass das Mineralwasser, welches wir zu Hause haben aus der nähe von Sion kommt, nämlich aus Nendaz, beziehungsweise Aproz. Nach einem Telefon mit meiner Mutter schaute ich mir die Basilique du Château de Valère an und ging auf die andere Seite des Schlosses. Nun war es auch schon wieder Zeit, zum Treffpunkt zurückzukehren, wo ich mit der Überzeugung angelangte, dass alle, die ihren Mittag im Restaurant verbracht hatten, definitiv etwas verpasst hatten. Nun verschiebten wir in das nahegelegene Savièse, wo wir nach einer Vorprobe das einzige Konzert im Welschland bestritten. Leider waren im Kulturzentrum "Le Baladin" nur etwa 150 Leute anwesend, trotz all der Werbung. Dafür sponserten uns die Eltern der Unterwalliser nach dem Konzert einen Apéro, bestehend aus Trockenfleisch, Käse, Roggenbrot und Rosé. Gut gelaunt verschiebten wir zur Kaserne Sion, wo wir bereits das Nachtessen hatten und wo unsere Schlafräume waren.
Freitag, 07.03:
Nach der Reinigung der Kaserne ging es auf nach Kippel im Lötschental. Dort stellten wir den Schülern die Militärmusik vor. Am Morgen waren die etwas jüngeren Schüler dran und am Nachmittag die Oberstufe. Gleich sechs junge Es-Hornisten tauchten da auf, um unser Register zu verstärken. Die Probe zusammen mit den Kindern machte Spass, den Kindern machte anschliessend insbesondere das Schlagzeug Spass, von welchem sie sich kaum trennen konnten. Das Mittag- sowie das Nachtessen nahmen wir im Hotel Ambord im Nachbardorf Ferden ein. Wieder gestärkt konnten wir heute vor vollem, wenn nicht überfülltem Saal spielen. Nicht zuletzt, weil viele Kindern aus den Workshops das Konzert hören gekommen sind. Gut gelaunt räumten wir alles auf und machten uns auf den Weg zurück nach Bern. (Da der Carverlad im Lötschberg nicht erlaubt war, mussten wir über Montreux fahren). Leider durften wir auch das Bier, welches von der Schule Kippel gesponsert war, erst in Bern trinken, wo es doch schon morgens um 2:30 war.
Schon wieder hatten wir eine grosszügige Kompensation, diesmal bis heute um 13:30!
Zuerst war nicht ganz klar, wann nun das AV war. War es um 13:30 oder mussten wir zuerst Tenue C erstellen und das AV war erst 13:50? Es war ein wenig ein durcheinander, jeder machte was er wollte. Doch danach war IT angesagt. Nach dem Aufwärmen dauerte die Gesamtprobe nur kurz. Hptm Horber war mit unserem Piano nicht zufrieden und schickte uns zurück in die Musikzellen für IT. Anschliessend gab es eine Probe mit Lt Lugon, in der wir den Workshop für Kippel vorbereiteten. Nach dem Abendessen besprachen wir zusammen mit Hptm Werlen den Ablauf des Workshops und was jedes Register zu tun hatte und durften dann in einen inoffiziellen Ausgang, da laut Hptm Werlen viel zu viel Zeit für die Vorbereitung eingeplant war. Während dem Ausgang schrieb ich einen Brief an die Bosshards.
Mittwoch, 05.03:
Am Morgen hatten wir einen Ehrendienst zu verrichten, und zwar gleich vor unserer Kaserne, da einige hohe Militärs aus Israel in Bern empfangen wurden. Es war eiskalt draussen und alle waren froh, als die Zeremonie beendet war. Danach gab es Sport. Da wir die Turnhalle nicht zur Verfügung hatten, gab es drei Gruppen, welche abwechslungsweise in den Kraftraum gingen, joggten und Pseudo-Basketball spielten. Da dieser Sport nicht wirklich funktionierte, rollte ich auf dem Rasen eine Schneekugel, womit wir dann einen Schneemann bauten. Während dem anschliessenden IT ging ich für Batt. Guye in die Küche, da dieser die Prüfungsbesprechung kurz vor Mittag hatte. Allerdings gabs in der Küche nicht wirklich viel Arbeit, das meiste war bereits erledigt. So spielten wir eine Stunde lang Karten und danach half ich lediglich, das Essen anzurichten und in den Essaal zu bringen. Heute morgen hatte das Zehnerensemble einen Einsatz an einer Fahnenzeremonie und diese kamen erst auf das Mittagessen zurück. Am Nachmittag war Oberstufe 1, also meine Gruppe, mit der Theoriebesprechung an der Reihe. Zu meiner Freude durfte ich erfahren, dass ich im Theorie Test eine 5.6 und im singen ein 5.7 hatte. Jetzt muss ich nur noch beim Vorspielen auf dem Instrument zeigen, was ich kann. Anschliessend machten wir einen Probedurchlauf des Workshops vom Freitag und probten nochmals Unisons. Vor dem Nachtessen gab es noch die Befehlsausgabe für den Donnerstag, wo uns erklärt wurde, wer wie wo sein muss. Nach dem Nachtessen gab es dann zuerst Sold und danach Ausgang. Ich nahm mir einmal mehr die Zeit, um zu lesen und etwas früher schlafen zu gehen.
Donnerstag, 06.03:
Heute durften wir bis 7:20 schlafen und um diese Zeit schien bereits die Sonne in unser Zimmer. Ich fühlte mich so gestärkt, dass ich meine Kraft für ein wenig "Morgensport", also ein Kräftemessen mit Louis Schürmann, einsetzte. Nach dem Morgenessen luden wir bereits alle Instrumente in die Fahrzeuge ein und hatten danach 20 Minuten Sport. Dies verstand niemand so genau, denn danach hatten wir nur 20 Minuten Zeit, um ins Tenue A zu wechseln. Anschliessend konnten wir bei strahlend blauem Himmel, ohne auch nur ein Wölkchen am Himmel, die Carfahrt nach Sion geniessen. Dort spielten wir dann auf einem Platz im Zentrum ein kleines Platzkonzert, um Werbung für das Konzert am Abend zu machen. Anschliessend hatten wir eineinhalb Stunden zur freien Verfügung. Während die anderen ein Restaurant aufsuchten, machte ich mich auf den Weg zum mir imponierenden Château de Valère. Hier genoss ich auf dem Aussichtspunkt die köstlichkeiten, welche ich vorher in der Migros gekauft hatte sowie natürlich das wunderbare Panorama. Anhand der Karte beim Aussichtspunkt lernte ich auch gleich die Namen der Sion umgebenden Berge wie z.B. die imposante Haut de Cry (2976 m.ü.M.) und stellte fest, dass das Mineralwasser, welches wir zu Hause haben aus der nähe von Sion kommt, nämlich aus Nendaz, beziehungsweise Aproz. Nach einem Telefon mit meiner Mutter schaute ich mir die Basilique du Château de Valère an und ging auf die andere Seite des Schlosses. Nun war es auch schon wieder Zeit, zum Treffpunkt zurückzukehren, wo ich mit der Überzeugung angelangte, dass alle, die ihren Mittag im Restaurant verbracht hatten, definitiv etwas verpasst hatten. Nun verschiebten wir in das nahegelegene Savièse, wo wir nach einer Vorprobe das einzige Konzert im Welschland bestritten. Leider waren im Kulturzentrum "Le Baladin" nur etwa 150 Leute anwesend, trotz all der Werbung. Dafür sponserten uns die Eltern der Unterwalliser nach dem Konzert einen Apéro, bestehend aus Trockenfleisch, Käse, Roggenbrot und Rosé. Gut gelaunt verschiebten wir zur Kaserne Sion, wo wir bereits das Nachtessen hatten und wo unsere Schlafräume waren.
Freitag, 07.03:
Nach der Reinigung der Kaserne ging es auf nach Kippel im Lötschental. Dort stellten wir den Schülern die Militärmusik vor. Am Morgen waren die etwas jüngeren Schüler dran und am Nachmittag die Oberstufe. Gleich sechs junge Es-Hornisten tauchten da auf, um unser Register zu verstärken. Die Probe zusammen mit den Kindern machte Spass, den Kindern machte anschliessend insbesondere das Schlagzeug Spass, von welchem sie sich kaum trennen konnten. Das Mittag- sowie das Nachtessen nahmen wir im Hotel Ambord im Nachbardorf Ferden ein. Wieder gestärkt konnten wir heute vor vollem, wenn nicht überfülltem Saal spielen. Nicht zuletzt, weil viele Kindern aus den Workshops das Konzert hören gekommen sind. Gut gelaunt räumten wir alles auf und machten uns auf den Weg zurück nach Bern. (Da der Carverlad im Lötschberg nicht erlaubt war, mussten wir über Montreux fahren). Leider durften wir auch das Bier, welches von der Schule Kippel gesponsert war, erst in Bern trinken, wo es doch schon morgens um 2:30 war.
Montag, 3. März 2008
16. Woche
Montag, 25.02:
Da wir am Samstag am Workshop gewesen sind, mussten wir erst heute um 18:00 Uhr einrücken. Viele von uns waren nicht rasiert, doch als wir hinaufgeschickt wurden, uns zu rasieren, erinnerte sich Trompeter Rist, dass man sich im Tenue A nicht rasieren darf, und so rasierten wir uns dann eben nach AV beim Tenuewechsel. Leider hatte ich ganz vergessen, dass man nicht verpflegt einrücken musste, denn ich hatte mich zuhause noch sattgegessen. So ass ich einfach kein Znacht und sass teilnahmslos im Esssaal. Am Abend hatten wir eine Gesamtprobe. Eigentlich war sie in unserem Gesamtprobelokal vorgesehen gewesen, doch da dieses besetzt war, spielten wir im Cornet-Registerraum. Hptm Horber meinte nur, er hoffe, dass es dann morgen abend frei sei, sei sich jedoch nicht sicher. Da fragten wir uns natürlich wieder über die Organisation. Aber zum musikalischen: Wir übten Wild Geese, und Hptm Horber meinte zuversichtlich, dass man das Stück ev. bereits am Mittwoch aufführen könnte, falls wir gut arbeiteten. Na mal schauen...
Dienstag, 26.02:
Heute spielten wir zum Apéro des zweiten Teils der DEMOEX 08 in Bière. Mit dieser Übung zeigt die Armee Gästen aus Politik, Medien. Wirtschaft und Gesellschaft ihre Leistungsfähigkeit. Leider schienen die Leute beim Apéro nicht wirklich interessiert, denn es fühlte sich niemand aufgefordert, nach unseren Vorträgen zu klatschen. Nun gut, als wir dann vor der Begrüssungsansprache spielten, zu der Bundesrat Samuel Schmid etwas verspätet eingeflogen wurde, war die Aufmerksamkeit grösser. Über Mittag hatten dann das Quintett 3 sowie das Euphonium-Quartett einen Auftritt, während dem ich mich im Car ausruhen und die Sonnenstrahlen geniessen konnte. Am Nachmittag durften wir dann mit den anderen Gästen der Forführung des Angriffs im Gelände beiwohnen. Zuerst flogen FA18 über den Übungsplatz und schossen STINGER-Raketen auf das Ziel, dann kommt die Artillerie mit einem hitzigen Feuergefecht. Als drittes sahen wir die Aufklärungsmittel im Verbund mit den Panzerjäger und zum Schluss zeigte man eine verstärkte Panzergrenadier Kompanie, welche den Übungsplatz trotz HInderniss, welches der Geniepanzer aus dem Weg räumte, überqueren konnte. Anschliessend an diese Vorführungen sollten wir eigentlich nochmals spielen, doch da die meisten Leute bereits gegangen waren, liessen wir es sein und stärkten uns am übriggebliebenen Dessert. Die Fahrt zurück nach Bern erfolgte über Land, denn in Lausanne hätte es Stau, wurden unsere Fahrer informiert. Nach unserer etwas verspäteten Rückkehr hatten wir Nachtessen und eine Gesamtprobe.
Mittwoch, 27.02:
Auf Befehl des Hauptmanns hatten wir heute kein Frühsport und mussten somit erst um 7:20 aufstehen. Auch heute galt: Gutes einwärmen, damit mann am Abend fit fürs Konzert ist. Danach hatten wir eine letzte Gesamtprobe, in der wir allerdings nichts aus dem Abendprogramm spielten. In einer Abstimmung entschieden wir uns dafür, Wild Geese am Abend zu spielen, und so konnte Hptm Horber die Konzertprogramme fertigstellen und Ausdrucken. Vor dem Mittagessen wurden wir dann über unsere Zukunft, nämlich das spielen in einer WK-Formation, informiert. Ich freute mich sehr, dass ich im Ter Reg 2 eingeteilt bin, denn das ist eine Brass Band. Ausserdem sind die beiden Kollegen Trompeter Reinhard und Trompeter Wey ebenfalls dort eingeteilt. Vor dem Mittagessen mussten wir das Rückmeldeformular abgeben, in welchem wir die Rekrutenschule bewerten konnten. Leider hatten wir es erst am Vorabend erhalten und so musste ich es vor dem Mittagessen noch in Eile ausfüllen. Zur grossen Freude bekam ich heute ein Päckli von Firmgötti Christoph Baur. Nach dem Mittagessen sollten wir das Instrument reinigen sowie Tenue A erstellen, bevor wir dann nach Interlaken zur Vorprobe verschiebten. Leider war der Saal in Interlaken nicht ganz voll, und leider passierten nach einem guten ersten Teil im zweiten Teil etwas viele Fehler, was die Stimmung ein wenig drückte. Trotzdem wurden wir danach von Oberst Grob gelobt und durften nach dem Aufräumen gar ein Bier trinken, von ihm und der Jungfraufestival-Organisation gesponsert. Diese organisierte alles und nutzte das Konzert als Kickoff in die neue Festival-Saison. Nach fröhlichem Gesang im Car, welcher uns dann aber von Hptfw Ammann verboten wurde, kehrten wir zurück nach Bern und konnten um zehn nach eins schlafen.
Donnerstag, 28.02:
Wie bereits gestern morgen ging ich nur kurz runter vor den Esssaal um mich zu zeigen (für eine allfällige Durchnummerierung), beteiligte mich aber nicht am Morgenessen. Lieber nährte ich mich am spannenden Buch, dass ich gerade las. Nach IT und Gesamtprobe stand heute die Dirigentenprüfung von Lt Hasler auf dem Programm. Gleichzeitig legten unsere sieben Kollegen, welche sich fürs weitermachen entschieden hatten, mit dem Zehnerensemble ihre erste Dirigierprüfung ab. Mittagessen war für uns bereits um 11:45, bevor wir für einen Ehrendienst nach Aarberg verschiebten, wo der Französische Verteidigungsminister empfangen wurde. Gleichzeitig hatte das Zehnerensemble einen Auftritt zur Pensionierung eines J1 (Jemand aus dem Personalbüro). Anschliessend gab es vor dem Ausgang IT, eine Gesamtprobe sowie eine Diskussion über die Dinge, welche wir in unserem Feedback geschrieben hatten. Den Abend verbrachte ich nach dem Fakessen in der Kaserne, wo ich in meinem Buch weiterlas. Doch schon bald schlief ich über der Lektüre ein und wurde erst durch die Kollegen, die kurz vor ABV wieder eintraffen geweckt.
Freitag, 29.02:
Das Lauftraining heute morgen sollte draussen stattfinden, da die Sporthalle besetzt war. Doch damit es nicht allzu langweilig wird, durften bzw. mussten wir nach einer Einwärmrunde Fussball spielen. Das Problem war nur: Es regnete, der Fussballplatz war matschig und man sah nicht wirklich viel vom Ball in der Dunkelheit. Als Goalie hielt man sich am besten die Arme vors Gesicht, sonst lebte man gefährlich. Wegen mangelndem Einsatz (für mich irgendwie logisch) mussten wir kurz darauf wieder joggen gehen, worüber ich mich allerdings freute. Nach dem IT übten wir in der Gesamtprobe vorallem Wild Geese, da dies am Konzert nicht wirklich geklappt hat. Um 10:45 stand allerdings bereits das Mittagessen auf dem Programm, denn anschliessend verschiebten wir nach Andermatt. In den etwas mehr als zwei Stunden Fahrt konnte ich in meinem Buch weiterlesen, doch zuerst hatte ich dann in Andermatt Mühe, mich in der Realität zurechtzufinden, so vertieft war ich in das Buch. Nach dem Einspielen im Car spielten wir zweimal etwa zwanzigminuten im Dorf vor Hotels, immerhin konnten wir einige Besucher zäheln, auch wenn es nicht gerade viele waren. Nach einer Zwischenverpflegung spielten wir dann an der Siegerehrung der WiWA (Winter Wettkämpfe der Armee). Der leichte kalte Regen machte das ganze nicht sehr angenehm, doch es hätte schlimmer sein können. Zurück in Bern mussten wir unser Instrument reinigen sowie die Registerräume für die Aufnahmeprüfungen des NJBO bereit machen. Ursprünglich war keine Rückkehr nach Bern vorgesehen, doch da es mit der Organisation kompliziert gewesen wäre, kehrten wir trotzdem zurück. Schade hatten wir somit keinen Ausgang, in Andermatt hätte es genügend Après-Ski Partys gegeben.
Samstag, 01.03:
So konnten wir heute morgen nach einer kurzen Gesamtprobe wieder zurück nach Andermatt fahren. Immerhin konnte ich in dieser Zeit gerade mein Buch fertig lesen. Heute spielten wir zuerst an einer Siegerehrung, gingen dann in Dorf für ein Ständchen und spielten nach einer Pause, welche ich im Aufenthaltsraum mit Fernsehen verbrachte, wieder für die letzte Siegerehrung dieser Wettkämpfe. Nicht nur wir freuten uns aufs Wochenende, sondern auch die Teilnehmer der Winter Wettkämpfe. Denn an der Siegerehrung war nur noch etwa 40 Personen anwesend, etwa die Hälfte der Medalliengewinner war bereits zuhause. Allerdings konnten auch wir dann pünktlich nach Programm abtreten. Für mich hiess das: Urlaub um 18:20 ab Luzern. So war ich bereits kurz nach 19:00 zuhause.
Da wir am Samstag am Workshop gewesen sind, mussten wir erst heute um 18:00 Uhr einrücken. Viele von uns waren nicht rasiert, doch als wir hinaufgeschickt wurden, uns zu rasieren, erinnerte sich Trompeter Rist, dass man sich im Tenue A nicht rasieren darf, und so rasierten wir uns dann eben nach AV beim Tenuewechsel. Leider hatte ich ganz vergessen, dass man nicht verpflegt einrücken musste, denn ich hatte mich zuhause noch sattgegessen. So ass ich einfach kein Znacht und sass teilnahmslos im Esssaal. Am Abend hatten wir eine Gesamtprobe. Eigentlich war sie in unserem Gesamtprobelokal vorgesehen gewesen, doch da dieses besetzt war, spielten wir im Cornet-Registerraum. Hptm Horber meinte nur, er hoffe, dass es dann morgen abend frei sei, sei sich jedoch nicht sicher. Da fragten wir uns natürlich wieder über die Organisation. Aber zum musikalischen: Wir übten Wild Geese, und Hptm Horber meinte zuversichtlich, dass man das Stück ev. bereits am Mittwoch aufführen könnte, falls wir gut arbeiteten. Na mal schauen...
Dienstag, 26.02:
Heute spielten wir zum Apéro des zweiten Teils der DEMOEX 08 in Bière. Mit dieser Übung zeigt die Armee Gästen aus Politik, Medien. Wirtschaft und Gesellschaft ihre Leistungsfähigkeit. Leider schienen die Leute beim Apéro nicht wirklich interessiert, denn es fühlte sich niemand aufgefordert, nach unseren Vorträgen zu klatschen. Nun gut, als wir dann vor der Begrüssungsansprache spielten, zu der Bundesrat Samuel Schmid etwas verspätet eingeflogen wurde, war die Aufmerksamkeit grösser. Über Mittag hatten dann das Quintett 3 sowie das Euphonium-Quartett einen Auftritt, während dem ich mich im Car ausruhen und die Sonnenstrahlen geniessen konnte. Am Nachmittag durften wir dann mit den anderen Gästen der Forführung des Angriffs im Gelände beiwohnen. Zuerst flogen FA18 über den Übungsplatz und schossen STINGER-Raketen auf das Ziel, dann kommt die Artillerie mit einem hitzigen Feuergefecht. Als drittes sahen wir die Aufklärungsmittel im Verbund mit den Panzerjäger und zum Schluss zeigte man eine verstärkte Panzergrenadier Kompanie, welche den Übungsplatz trotz HInderniss, welches der Geniepanzer aus dem Weg räumte, überqueren konnte. Anschliessend an diese Vorführungen sollten wir eigentlich nochmals spielen, doch da die meisten Leute bereits gegangen waren, liessen wir es sein und stärkten uns am übriggebliebenen Dessert. Die Fahrt zurück nach Bern erfolgte über Land, denn in Lausanne hätte es Stau, wurden unsere Fahrer informiert. Nach unserer etwas verspäteten Rückkehr hatten wir Nachtessen und eine Gesamtprobe.
Mittwoch, 27.02:
Auf Befehl des Hauptmanns hatten wir heute kein Frühsport und mussten somit erst um 7:20 aufstehen. Auch heute galt: Gutes einwärmen, damit mann am Abend fit fürs Konzert ist. Danach hatten wir eine letzte Gesamtprobe, in der wir allerdings nichts aus dem Abendprogramm spielten. In einer Abstimmung entschieden wir uns dafür, Wild Geese am Abend zu spielen, und so konnte Hptm Horber die Konzertprogramme fertigstellen und Ausdrucken. Vor dem Mittagessen wurden wir dann über unsere Zukunft, nämlich das spielen in einer WK-Formation, informiert. Ich freute mich sehr, dass ich im Ter Reg 2 eingeteilt bin, denn das ist eine Brass Band. Ausserdem sind die beiden Kollegen Trompeter Reinhard und Trompeter Wey ebenfalls dort eingeteilt. Vor dem Mittagessen mussten wir das Rückmeldeformular abgeben, in welchem wir die Rekrutenschule bewerten konnten. Leider hatten wir es erst am Vorabend erhalten und so musste ich es vor dem Mittagessen noch in Eile ausfüllen. Zur grossen Freude bekam ich heute ein Päckli von Firmgötti Christoph Baur. Nach dem Mittagessen sollten wir das Instrument reinigen sowie Tenue A erstellen, bevor wir dann nach Interlaken zur Vorprobe verschiebten. Leider war der Saal in Interlaken nicht ganz voll, und leider passierten nach einem guten ersten Teil im zweiten Teil etwas viele Fehler, was die Stimmung ein wenig drückte. Trotzdem wurden wir danach von Oberst Grob gelobt und durften nach dem Aufräumen gar ein Bier trinken, von ihm und der Jungfraufestival-Organisation gesponsert. Diese organisierte alles und nutzte das Konzert als Kickoff in die neue Festival-Saison. Nach fröhlichem Gesang im Car, welcher uns dann aber von Hptfw Ammann verboten wurde, kehrten wir zurück nach Bern und konnten um zehn nach eins schlafen.
Donnerstag, 28.02:
Wie bereits gestern morgen ging ich nur kurz runter vor den Esssaal um mich zu zeigen (für eine allfällige Durchnummerierung), beteiligte mich aber nicht am Morgenessen. Lieber nährte ich mich am spannenden Buch, dass ich gerade las. Nach IT und Gesamtprobe stand heute die Dirigentenprüfung von Lt Hasler auf dem Programm. Gleichzeitig legten unsere sieben Kollegen, welche sich fürs weitermachen entschieden hatten, mit dem Zehnerensemble ihre erste Dirigierprüfung ab. Mittagessen war für uns bereits um 11:45, bevor wir für einen Ehrendienst nach Aarberg verschiebten, wo der Französische Verteidigungsminister empfangen wurde. Gleichzeitig hatte das Zehnerensemble einen Auftritt zur Pensionierung eines J1 (Jemand aus dem Personalbüro). Anschliessend gab es vor dem Ausgang IT, eine Gesamtprobe sowie eine Diskussion über die Dinge, welche wir in unserem Feedback geschrieben hatten. Den Abend verbrachte ich nach dem Fakessen in der Kaserne, wo ich in meinem Buch weiterlas. Doch schon bald schlief ich über der Lektüre ein und wurde erst durch die Kollegen, die kurz vor ABV wieder eintraffen geweckt.
Freitag, 29.02:
Das Lauftraining heute morgen sollte draussen stattfinden, da die Sporthalle besetzt war. Doch damit es nicht allzu langweilig wird, durften bzw. mussten wir nach einer Einwärmrunde Fussball spielen. Das Problem war nur: Es regnete, der Fussballplatz war matschig und man sah nicht wirklich viel vom Ball in der Dunkelheit. Als Goalie hielt man sich am besten die Arme vors Gesicht, sonst lebte man gefährlich. Wegen mangelndem Einsatz (für mich irgendwie logisch) mussten wir kurz darauf wieder joggen gehen, worüber ich mich allerdings freute. Nach dem IT übten wir in der Gesamtprobe vorallem Wild Geese, da dies am Konzert nicht wirklich geklappt hat. Um 10:45 stand allerdings bereits das Mittagessen auf dem Programm, denn anschliessend verschiebten wir nach Andermatt. In den etwas mehr als zwei Stunden Fahrt konnte ich in meinem Buch weiterlesen, doch zuerst hatte ich dann in Andermatt Mühe, mich in der Realität zurechtzufinden, so vertieft war ich in das Buch. Nach dem Einspielen im Car spielten wir zweimal etwa zwanzigminuten im Dorf vor Hotels, immerhin konnten wir einige Besucher zäheln, auch wenn es nicht gerade viele waren. Nach einer Zwischenverpflegung spielten wir dann an der Siegerehrung der WiWA (Winter Wettkämpfe der Armee). Der leichte kalte Regen machte das ganze nicht sehr angenehm, doch es hätte schlimmer sein können. Zurück in Bern mussten wir unser Instrument reinigen sowie die Registerräume für die Aufnahmeprüfungen des NJBO bereit machen. Ursprünglich war keine Rückkehr nach Bern vorgesehen, doch da es mit der Organisation kompliziert gewesen wäre, kehrten wir trotzdem zurück. Schade hatten wir somit keinen Ausgang, in Andermatt hätte es genügend Après-Ski Partys gegeben.
Samstag, 01.03:
So konnten wir heute morgen nach einer kurzen Gesamtprobe wieder zurück nach Andermatt fahren. Immerhin konnte ich in dieser Zeit gerade mein Buch fertig lesen. Heute spielten wir zuerst an einer Siegerehrung, gingen dann in Dorf für ein Ständchen und spielten nach einer Pause, welche ich im Aufenthaltsraum mit Fernsehen verbrachte, wieder für die letzte Siegerehrung dieser Wettkämpfe. Nicht nur wir freuten uns aufs Wochenende, sondern auch die Teilnehmer der Winter Wettkämpfe. Denn an der Siegerehrung war nur noch etwa 40 Personen anwesend, etwa die Hälfte der Medalliengewinner war bereits zuhause. Allerdings konnten auch wir dann pünktlich nach Programm abtreten. Für mich hiess das: Urlaub um 18:20 ab Luzern. So war ich bereits kurz nach 19:00 zuhause.
Montag, 25. Februar 2008
15. Woche
Montag, 18.02:
Am Morgen war ich ziemlich müde, denn ich konnte in der Nacht nicht schlafen. Nach langem Probieren hörte ich schlussendlich ein Hörbuch bis um zwei Uhr morgens. Nach einem 40-Minütigen Warm-Up hatten wir dann den ganzen Morgen eine Probe mit den Dirigenten, welche uns am Workshop des kommenden Samstags leiten werden. Eine Freude am Mittag: Ich hatte heute zwei Fresspäckli, eines von meinen ehemaligen Arbeitskollegen von der Kontrollgruppe, eines vom Gotti Monika. Am Nachmittag hatten wir dann bereits die letzte Stunde Musiktheorie. Wir bereiteten uns nochmals auf die Abschlussprüfungen des Dienstags und des Mittwochs vor. Dann von 14:50 bis 17:50 fand eine Gesamtprobe statt. Wir übten vorallem die Konzertliteratur, da am Mittwoch bereits das zweite Konzert auf dem Programm stand. Nach dem Nachtessen gab es dann eine Materialkontrolle sowie das Erstellen der Teilpackung. Die Dinge, welche wir in den nächsten Tagen nicht mehr brauchten, werden von unseren Betriebssoldaten bereits am Dienstag nach Bern transportiert. Leider konnte ich auch heute Abend wieder nicht einschlafen.
Dienstag, 19.02:
Lauftraining wie jeden Dienstag, danach fand der schriftliche Abschlusstest Musiktheorie statt. Ich war in die Gruppe Oberstufe 1 eingeteilt. Im Anschliessenden IT bis zum Mittagessen übte ich am Solo, welches ich beim instrumentalen Abschlusstest vorspielen möchte. Am Nachmittag erfolgte eine Gesamtprobe und anschliessend erklärte uns Hauptfeldweibel Ammann, wie er die Dislokation nach Bern geplant hatte. Anschliessend putzten wir unsere Registerräume und nach dem Nachtessen hatten wir Ausgang. Nachdem ich schnell auf einen Drink in die Billiard Bar gegangen bin, war ich um 20:15 wieder zurück in der Kaserne, da ich mit Büroordonanz Abasi abgemacht hatte, joggen zu gehen. Nach etwa 40-Minütigem Lauf gingen wir noch für eine Viertelstunde in den Kraftraum. Danach mussten wir uns schon beinahe beeilen, um vor dem ABV noch eine Dusche nehmen zu können.
Mittwoch, 20.02:
Wer das Konzertprogramm gelesen hat, weiss es: Heute steht das zweite Konzert in Suhr auf dem Programm. Doch halt: Zuerst fand am Morgen noch der Solfège-Test statt. Ich hatte Glück, denn ich musste um 10:52 bei Leutnant Lugon vorsingen, welcher nicht ganz so streng war wie Leutnant Werlen im Zwischentest. Den Rest des Morgens stand IT auf dem Programm. Allerdings kann man ja nicht Stundenlang aneinander üben und so blieb auch noch etwas Zeit, mit den Kollegen zu plaudern. Nach dem Mittagessen ging ich aufs Postbüro, denn es sei ein Päckli für mich gekommen, hiess es. Allerdings nahm ich dieses noch nicht in Empfang, sondern liess es mir nach Bern weiterschicken. Am Nachmittag gingen wir nach Suhr, wo wir uns fertig einrichteten (Die Bühne war von den Betriebssoldaten bereits aufgebaut) und eine Stellprobe absolvierten. Danach fand wie gesagt das Konzert in Suhr statt, welches zugleich auch das Abschlusskonzert für unsere Zeit in Aarau war. Heute war auch Wachmeister Frischknecht unter uns, um die Solocornets zu unterstützen. Ich freute mich sehr, als ich meine früheren Arbeitskollegen Walter Hugentobler und Guido Janser mit seiner Frau begrüssen durfte. Ausserdem waren auch meine Eltern sowie Ruth Weber und Frau Pilgrim ans Konzert gekommen. Nun stand bereits die letzte Nacht in Aarau vor der Tür. Wir feierten dass natürlich nach ABV mit einem Apéro auf unserem Zimmer.
Donnerstag, 21.02:
Für das Quintett 1 war es ein hektischer Morgen. Laut Lt Lugon sollten wir Tenue A erstellen, doch Laut Hptfw Ammann Tenue C. So kam es, dass Trompeter Baus dreimal das Tenue wechselte, bis wir schlussendlich auf Befehl des Hauptmanns Tenue C anhatten (Er sah uns vor dem Morgenessen im Tenue A, worauf wir auf das Morgenessen verzichten und das Tenue C anziehen mussten). Immerhin musste ich das Tenue nur einmal wechseln. Während die anderen das Material verladen und die Kaserne putzen mussten, gingen wir auf die Krankenabteilung, wo wir mit dem Quintett 1 anlässlich der Pensionierung von zwei Ärzten spielten. Als Dank bekamen wir dann von diesen sogar noch 50 Franken für den Ausgang. Direkt danach mussten wir unsere Instrumente im Car verstauen und fuhren sogleich los nach Bern. Nach dem Verräumen der Instrumente und der Eff-Taschen meldete ich mich schliesslich freiwillig für die Essensausgabe. Kleines Detail: Ich machte gleich zwei Fehler, als ich mich beim Hptfw meldete, denn ich sagte: Wachmeister, Trompeter Ammann äh Müller :-). Tja, so ists halt, wenn man sich mal freiwillig meldet. Am Nachmittag spielten wir dann im ehemaligen Hotel Bernerhof, wo heute der Finanzminister seinen Sitz hat, anlässlich der Beförderung hoher Stabsoffiziere. Ärgerlich war, dass unser Principal Trompeter Reinhard trotz bewilligtem Urlaub nicht gehen durfte. Wahrscheinlich wegen der Anwesenheit von Herr Bundesrat Samuel Schmid. So verpasste er die einzige Probe für ein Konzert mit der Jugendmusik am Wochenende, an welchem er erst noch ein Solo spielte. Auch ärgerlich war, dass wir die für uns bereitgestellten Sandwichs nicht essen durften, obwohl wir alle hungrig waren. So gab es dann nach dem Nachtessen in der Theorie Dienstbetrieb einige Diskussionen, da wir mit dem Kader nicht sehr zufrieden waren. Auch war es etwas komisch, dass wir beim Rundgang in der Kaserne immer wieder auf Dinge hingewiesen wurden, die es zwar gab, welche man aber nicht benutzen durfte. Am Abend mussten wir dann noch die Zimmerordnung erstellen, welche anschliessend vom Hptfw kontrolliert wurde. Lilö war bereits um 10:20.
Freitag, 22.02:
Tagwache war heute bereits um 3:40! Nach dem Morgenessen (Detail: Wir mussten nichtmal durchnummerieren) verschiebte der Grossteil der Musik nach Igis-Landquart, der Rest ging wieder schlafen. In Igis-Landquart kamen wir nach drei Stunden dösen bereits um 8:00 Uhr an, es blieb also genügend Vorbereitungszeit für den Rapport der Gebirgs Infanterie Brigade 12, welcher um 9:00 Uhr begann. Um 12:00 war der Anlass, welcher durch die interessanten und witzigen Ansprachen überzeugte, fertig. Um 12:45 assen wir dann im Restaurant Ried, welches im selben Gebäude untergebracht ist. Um 13:30 verschiebten wir zurück nach Bern, jetzt endlich durften wir die einen Tag alten Sandwichs essen. (Und dies gleich nach dem Mittagessen). Wir freuten uns ein paar mal über ein wenig stockenden Verkehr, doch wirklich Stau gab es nicht. So waren wir um 16:40 wieder in Bern. Bis 17:30 wäre eigentlich eine GP angesagt gewesen, doch Lt Lugon machte einen vorgezogenen Wochenrück- und ausblick mit uns. Auch fasste er die Diskussion vom Vortag wieder auf. Um 19:00 hatten wir dann Ausgang, das heisst, da ich einmal beim AV zu spät erschienen war, durfte ich und zwei Romands erst um 19:30 gehen. Ausserdem sammelte ich beim HV bereits den ersten Strich für Fehler in der Zimmerordnung. Es war ein Fehler, der bereits am Vorabend bei der Zimmerkontrolle bestand, daher hatte ich etwas Mühe in nachzuvollziehen. Nachdem ich meine Zeit abgesessen hatte udn nach langer Suche fand ich dann endlich das "Cowboys", wo sich meine Kollegen aufhielten, um nicht zu sagen betrinkten. Da viele mein Unverständnis für den Fehler in der Zimmerordnung nicht verstehen konnten (und mich beim HV bereits ausbuhten), pöbelten sie mich dann auch in der Bar entsprechend blöd an. Ich fühlte mich nicht wirklich wohl und machte mich bald wieder auf den Weg zurück in die Kaserne. Ein kleiner Trost: Endlich konnte ich das Päckli von Familie Bütler, welches ich ja weiterschicken liess, öffnen und mich darüber freuen.
Samstag, 23.02:
Tagwache heute um 5:20, denn wir mussten relativ früh los nach Nottwil, wo heute der WASBE-Workshop mit dem Schwerpunkt Schlagzeug in einer Band stattfand. Nach dem einrichten und einspielen waren wir dann von 9:15 bis 12:00 die Versuchskaninchen-Band für diesen Workshop, in dem einige Variationen im Schlagzeugregister ausprobiert wurden. (Vorallem Wahl der Schläger, welche Lautstärke und Klang stark beeinflussen). Nach dem Mittagessen im Paraplegiker-Zentrum spielten wir dort von 13:00 bis 13:30 ein kleines Platzkonzert. Da ich heute den Probetag in Mühlau hatte, und bereits den ganzen Morgen verpasst hatte, durfte ich direkt nach Ende des Konzertes ins Wochenende. Verdankenswerterweise war Mami das Konzert hören gekommen und so konnte ich mit Ihr im Auto zurückfahren und war um 14:45 bereits in Mühlau für die Gesamtprobe. (Die meisten anderen mussten zurück nach Bern und hatten dort erst um 16:00 abtreten.)
Am Morgen war ich ziemlich müde, denn ich konnte in der Nacht nicht schlafen. Nach langem Probieren hörte ich schlussendlich ein Hörbuch bis um zwei Uhr morgens. Nach einem 40-Minütigen Warm-Up hatten wir dann den ganzen Morgen eine Probe mit den Dirigenten, welche uns am Workshop des kommenden Samstags leiten werden. Eine Freude am Mittag: Ich hatte heute zwei Fresspäckli, eines von meinen ehemaligen Arbeitskollegen von der Kontrollgruppe, eines vom Gotti Monika. Am Nachmittag hatten wir dann bereits die letzte Stunde Musiktheorie. Wir bereiteten uns nochmals auf die Abschlussprüfungen des Dienstags und des Mittwochs vor. Dann von 14:50 bis 17:50 fand eine Gesamtprobe statt. Wir übten vorallem die Konzertliteratur, da am Mittwoch bereits das zweite Konzert auf dem Programm stand. Nach dem Nachtessen gab es dann eine Materialkontrolle sowie das Erstellen der Teilpackung. Die Dinge, welche wir in den nächsten Tagen nicht mehr brauchten, werden von unseren Betriebssoldaten bereits am Dienstag nach Bern transportiert. Leider konnte ich auch heute Abend wieder nicht einschlafen.
Dienstag, 19.02:
Lauftraining wie jeden Dienstag, danach fand der schriftliche Abschlusstest Musiktheorie statt. Ich war in die Gruppe Oberstufe 1 eingeteilt. Im Anschliessenden IT bis zum Mittagessen übte ich am Solo, welches ich beim instrumentalen Abschlusstest vorspielen möchte. Am Nachmittag erfolgte eine Gesamtprobe und anschliessend erklärte uns Hauptfeldweibel Ammann, wie er die Dislokation nach Bern geplant hatte. Anschliessend putzten wir unsere Registerräume und nach dem Nachtessen hatten wir Ausgang. Nachdem ich schnell auf einen Drink in die Billiard Bar gegangen bin, war ich um 20:15 wieder zurück in der Kaserne, da ich mit Büroordonanz Abasi abgemacht hatte, joggen zu gehen. Nach etwa 40-Minütigem Lauf gingen wir noch für eine Viertelstunde in den Kraftraum. Danach mussten wir uns schon beinahe beeilen, um vor dem ABV noch eine Dusche nehmen zu können.
Mittwoch, 20.02:
Wer das Konzertprogramm gelesen hat, weiss es: Heute steht das zweite Konzert in Suhr auf dem Programm. Doch halt: Zuerst fand am Morgen noch der Solfège-Test statt. Ich hatte Glück, denn ich musste um 10:52 bei Leutnant Lugon vorsingen, welcher nicht ganz so streng war wie Leutnant Werlen im Zwischentest. Den Rest des Morgens stand IT auf dem Programm. Allerdings kann man ja nicht Stundenlang aneinander üben und so blieb auch noch etwas Zeit, mit den Kollegen zu plaudern. Nach dem Mittagessen ging ich aufs Postbüro, denn es sei ein Päckli für mich gekommen, hiess es. Allerdings nahm ich dieses noch nicht in Empfang, sondern liess es mir nach Bern weiterschicken. Am Nachmittag gingen wir nach Suhr, wo wir uns fertig einrichteten (Die Bühne war von den Betriebssoldaten bereits aufgebaut) und eine Stellprobe absolvierten. Danach fand wie gesagt das Konzert in Suhr statt, welches zugleich auch das Abschlusskonzert für unsere Zeit in Aarau war. Heute war auch Wachmeister Frischknecht unter uns, um die Solocornets zu unterstützen. Ich freute mich sehr, als ich meine früheren Arbeitskollegen Walter Hugentobler und Guido Janser mit seiner Frau begrüssen durfte. Ausserdem waren auch meine Eltern sowie Ruth Weber und Frau Pilgrim ans Konzert gekommen. Nun stand bereits die letzte Nacht in Aarau vor der Tür. Wir feierten dass natürlich nach ABV mit einem Apéro auf unserem Zimmer.
Donnerstag, 21.02:
Für das Quintett 1 war es ein hektischer Morgen. Laut Lt Lugon sollten wir Tenue A erstellen, doch Laut Hptfw Ammann Tenue C. So kam es, dass Trompeter Baus dreimal das Tenue wechselte, bis wir schlussendlich auf Befehl des Hauptmanns Tenue C anhatten (Er sah uns vor dem Morgenessen im Tenue A, worauf wir auf das Morgenessen verzichten und das Tenue C anziehen mussten). Immerhin musste ich das Tenue nur einmal wechseln. Während die anderen das Material verladen und die Kaserne putzen mussten, gingen wir auf die Krankenabteilung, wo wir mit dem Quintett 1 anlässlich der Pensionierung von zwei Ärzten spielten. Als Dank bekamen wir dann von diesen sogar noch 50 Franken für den Ausgang. Direkt danach mussten wir unsere Instrumente im Car verstauen und fuhren sogleich los nach Bern. Nach dem Verräumen der Instrumente und der Eff-Taschen meldete ich mich schliesslich freiwillig für die Essensausgabe. Kleines Detail: Ich machte gleich zwei Fehler, als ich mich beim Hptfw meldete, denn ich sagte: Wachmeister, Trompeter Ammann äh Müller :-). Tja, so ists halt, wenn man sich mal freiwillig meldet. Am Nachmittag spielten wir dann im ehemaligen Hotel Bernerhof, wo heute der Finanzminister seinen Sitz hat, anlässlich der Beförderung hoher Stabsoffiziere. Ärgerlich war, dass unser Principal Trompeter Reinhard trotz bewilligtem Urlaub nicht gehen durfte. Wahrscheinlich wegen der Anwesenheit von Herr Bundesrat Samuel Schmid. So verpasste er die einzige Probe für ein Konzert mit der Jugendmusik am Wochenende, an welchem er erst noch ein Solo spielte. Auch ärgerlich war, dass wir die für uns bereitgestellten Sandwichs nicht essen durften, obwohl wir alle hungrig waren. So gab es dann nach dem Nachtessen in der Theorie Dienstbetrieb einige Diskussionen, da wir mit dem Kader nicht sehr zufrieden waren. Auch war es etwas komisch, dass wir beim Rundgang in der Kaserne immer wieder auf Dinge hingewiesen wurden, die es zwar gab, welche man aber nicht benutzen durfte. Am Abend mussten wir dann noch die Zimmerordnung erstellen, welche anschliessend vom Hptfw kontrolliert wurde. Lilö war bereits um 10:20.
Freitag, 22.02:
Tagwache war heute bereits um 3:40! Nach dem Morgenessen (Detail: Wir mussten nichtmal durchnummerieren) verschiebte der Grossteil der Musik nach Igis-Landquart, der Rest ging wieder schlafen. In Igis-Landquart kamen wir nach drei Stunden dösen bereits um 8:00 Uhr an, es blieb also genügend Vorbereitungszeit für den Rapport der Gebirgs Infanterie Brigade 12, welcher um 9:00 Uhr begann. Um 12:00 war der Anlass, welcher durch die interessanten und witzigen Ansprachen überzeugte, fertig. Um 12:45 assen wir dann im Restaurant Ried, welches im selben Gebäude untergebracht ist. Um 13:30 verschiebten wir zurück nach Bern, jetzt endlich durften wir die einen Tag alten Sandwichs essen. (Und dies gleich nach dem Mittagessen). Wir freuten uns ein paar mal über ein wenig stockenden Verkehr, doch wirklich Stau gab es nicht. So waren wir um 16:40 wieder in Bern. Bis 17:30 wäre eigentlich eine GP angesagt gewesen, doch Lt Lugon machte einen vorgezogenen Wochenrück- und ausblick mit uns. Auch fasste er die Diskussion vom Vortag wieder auf. Um 19:00 hatten wir dann Ausgang, das heisst, da ich einmal beim AV zu spät erschienen war, durfte ich und zwei Romands erst um 19:30 gehen. Ausserdem sammelte ich beim HV bereits den ersten Strich für Fehler in der Zimmerordnung. Es war ein Fehler, der bereits am Vorabend bei der Zimmerkontrolle bestand, daher hatte ich etwas Mühe in nachzuvollziehen. Nachdem ich meine Zeit abgesessen hatte udn nach langer Suche fand ich dann endlich das "Cowboys", wo sich meine Kollegen aufhielten, um nicht zu sagen betrinkten. Da viele mein Unverständnis für den Fehler in der Zimmerordnung nicht verstehen konnten (und mich beim HV bereits ausbuhten), pöbelten sie mich dann auch in der Bar entsprechend blöd an. Ich fühlte mich nicht wirklich wohl und machte mich bald wieder auf den Weg zurück in die Kaserne. Ein kleiner Trost: Endlich konnte ich das Päckli von Familie Bütler, welches ich ja weiterschicken liess, öffnen und mich darüber freuen.
Samstag, 23.02:
Tagwache heute um 5:20, denn wir mussten relativ früh los nach Nottwil, wo heute der WASBE-Workshop mit dem Schwerpunkt Schlagzeug in einer Band stattfand. Nach dem einrichten und einspielen waren wir dann von 9:15 bis 12:00 die Versuchskaninchen-Band für diesen Workshop, in dem einige Variationen im Schlagzeugregister ausprobiert wurden. (Vorallem Wahl der Schläger, welche Lautstärke und Klang stark beeinflussen). Nach dem Mittagessen im Paraplegiker-Zentrum spielten wir dort von 13:00 bis 13:30 ein kleines Platzkonzert. Da ich heute den Probetag in Mühlau hatte, und bereits den ganzen Morgen verpasst hatte, durfte ich direkt nach Ende des Konzertes ins Wochenende. Verdankenswerterweise war Mami das Konzert hören gekommen und so konnte ich mit Ihr im Auto zurückfahren und war um 14:45 bereits in Mühlau für die Gesamtprobe. (Die meisten anderen mussten zurück nach Bern und hatten dort erst um 16:00 abtreten.)
Donnerstag, 21. Februar 2008
Verschiebung nach Bern
Ab jetzt bin ich also in Bern!
Neue Adresse:
Trompeter
Jonas Müller
Mil Musik RS 16-3
Kaserne
3000 Bern 22
Neue Adresse:
Trompeter
Jonas Müller
Mil Musik RS 16-3
Kaserne
3000 Bern 22
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