Diese Woche finden die CD-Aufnahmen statt. Einrücken wie gesagt am Sonntagabend, diesmal statt 23:30 bereits 23:00, damit wir mehr Schlaf bekommen.
Montag, 17.03:
Start der CD-Aufnahmen. Freundlicherweise durften wir im Tenue Sport, also im Trainer, spielen. Nur schade, dass wir für die Fahrt nach Spiez in den Lötschbergsaal noch Tenue C erstellen mussten und nicht gleich im Tenue Sport Carfahren durften. Nachdem wir etwas leichtere Einstiegslektüre aufnahmen, folgte schon das erste grosse Stück: Purcell. So kamen wir total auf ca. 9 Stunden 50 Minuten Spielzeit (mit kleinen Pausen dazwischen). Doch da Hptm Horber mit unserer heutigen Leistung zufrieden war, lud er uns noch ins nebenan liegende Restaurant ein!
Dienstag, 18.03:
Schon beim einspielen spürte ich, dass die Lippen noch nicht ganz erholt waren vom Vortag. Doch durch gutes Einspielen kann man sich ja vor weiterem Schaden schützen. Und so ging es nach einem Computerabsturz mit den Aufnahmen weiter. Auch heute kamen wir auf ca. siebeneinhalb Stunden, diesmal ohne Pausen. Zwischen Nachtessen und Probe kam ich das erste Mal in der RS zum Jassen. Allerdings mit Romands, welche fanden, ich spiele etwas komisch (was ich von ihnen auch sagen kann :-) ). Nach dem Schlummertrunk im Restaurant, heute mussten wir selber bezahlen, sorgte eine erregte Diskussion von Trompeter Schürmann mit unseren Vorgesetzten für Aufsehen. (Er hatte beim ABV am Vorabend geschlafen und somit sein Tenue A für das aufnähen der WK-Zuteilungsabzeichen nicht abgegeben. Allerdings bemerkte er das beim AV und wollte es noch abgeben, als ihm ein Vorgesetzter sagte, er würde das erledigen. Leider erledigte er es nicht und die Schuld blieb an Louis hängen). Eigentlich wäre der Fall ja klar gewesen, doch niemand wollte über den eigenen Schatten springen und so schrien sich die beiden Parteien bis nach Lilö an.
Mittwoch, 19.03:
Nach fünfeinhalb Stunden war vorallem bei den Cornets, aber nicht nur dort, langsam aber sicher die Luft draussen. So liessen wir die Schlagzeuger vor dem Essen noch ans Werk, um ihr Stück aufzunehmen. Wir andern durften in der Zwischenzeit frei verfügen. So schaute ich mit einigen Kameraden den Anfang eines DVD's. Nach dem Nachtessen spielten wir dann noch eine Stunde und freuten uns auf der Heimfahrt auf das von Zeitmilitär Gygli gesponserte Bier. Leider wollten die Vorgesetzten das Bier erst in Bern freigeben, doch da wir dann lauthals über Bier und andere Dinge, die nicht dem Geschmack des Leutnants entsprachen, gesungen haben, gabs es gar kein Bier mehr. Selbstverständlich waren wir etwas verärgert und fragten uns über die Taktiken der Vorgesetzten, doch schlussendlich sagten wir uns: Ist ja bald vorbei, all dieses Zeug.
Donnerstag, 20:03:
Nachdem wir am Morgen noch die letzten Stücke mit dem gesamten Spiel aufnahmen (ca. zweieinhalb Stunden), spielte am Nachmittag das Posaunenquartett noch ihren Kassenschlager. Da wir über Mittag bereits alles aufgeräumt hatten, konnten wir bald zurück nach Bern verschieben, wo wir um 17:30 mit einem Lunch und einem Osterhasen, von unserem Hptm gesponsert, entlassen wurden. Speziell zu erwähnen ist, dass es statt Gumilandjäger und Brot diesmal ein feines paniertes Plätzli mit Currysauce im Mini-Baguette gab. Vielen Dank an die Küche!
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