Alle wissens: Noch eine Woche bis zum zweiwöchigen Weihnachtsurlaub! Das motiviert natürlich!
Montag 17.12:
Bei klirrender Kälte hatten wir am Morgen auf dem AV-Platz der Füsiliere Spielführung. Die Ventile waren wohl kurz vor dem Einfrieren, und eingespielt hatten wir auch nicht. Nach dieser eher mühsamen Aktion hatte ich dann Spezialunterricht. Wir schauten uns ein Solo an, welches ich üben könnte, wenn ich im Urlaub Zeit dafür finde. Gleich danach machte ich mit meinen Romands wieder eine Lektion Musiktheorie. Bis zum Mittag folgten dann noch IT und Ensemblespiel. Auch am Nachmittag hatten wir nochmals Ensemblespiel, damit wir für das Konzert am Donnerstag fit sind. Vor dem Nachtessen gab es dann eine Gesamtprobe, in der wir bereits neue Literatur anschauten. Den Ausgang verbrachte ich mit dem Lesen eines Buches.
Dienstag 18.12:
Da es am Montagabend ruhig geblieben war, fiel wie versprochen das morgenliche Lauftraining aus. Nach R+B und MT wurde das Spiel in zwei Gruppen aufgeteilt für die Gesamtprobe (Spiel A und Spiel B). Denn am Mittwoch musste Spiel A nach Andermatt und Spiel B nach Emmen, da zwei Einsätze zur selben Zeit auf dem Programm standen. Nach dem Mittagessen fand dann die Hauptprobe für Donnerstagabend statt. Alle Ensembles spielten ihre Stücke in der geplanten Reihenfolge für Donnerstag vor. Danach hatten wir einen Einsatz in Dübendorf, wo wir anlässlich der Auflösungsfeier der FULW 34 spielten. Auch das Nachtessen kriegten wir noch in Dübendorf, in Aarau zurück waren wir dann um 20.30. Hier konnten wir dann nochmals im Ensemble üben und die Fehler vom Nachmittag ausmerzen.
Mittwoch 19.12:
Schon früh morgens, nämlich um 6.50, verschiebten wir vom Spiel B nach Emmen. (Die andern brachen um 7.00 nach Andermatt auf). Am Morgen spielten wir dort zu Beginn eines Rapportes und am Nachmittag fand die Kommando-Übergabe des Lvb Flab 33 Emmen statt, welchen wir musikalisch umrahmten. Wieder in Aarau hatten wir noch ein wenig Zeit für individuelles Training bis zum Nachtessen. Danach gab es eine Gesamtprobe, in welcher wir das Programm vom Donnerstag durchspielten und neue Literatur einstudierten.
Donnerstag 20.12:
Am Morgen konnten wir uns für das Konzert am Abend etwas schonen, denn wir hatten nur Musiktheorie, Individuelles Training (aufwärmen) und mussten dann noch unsere Programme einpacken. Total seien es 8500 Briefe, die für uns verschickt würden, sagte mir ein Büroordonanz-Rekrut. Am Nachmittag gingen wir nach Unterkulm zur Hauptprobe für das Konzert am Abend. Normalerweise finde das ohne Spielen (nur Ablauf) statt, doch heute machten wir eine Ausnahme, sagte Hauptmann Horber. Nach dieser Hauptprobe gingen wir nach Aarau für das Nachtessen, worauf wir wieder zurück in die Kirche in Unterkulm verschiebten, wo wir ab 19.30 das Adventskonzert gaben. Wir würden nie Zugaben spielen, kündigte unser Hauptmann an, doch dann war die (Weihnachts-)Stimmung so grossartig, dass wir prompt noch unseren Spielführung-Marsch "Army of the Nile" spielten. Auch anschliessend beim vom Feldprediger organisierten Apéro war die Stimmung grossartig. Nicht nur, weil uns Butterbrezel, Eistee, Mineralwasser und Bier angeboten wurde, sondern vorallem, weil das Konzert bei den Zuhörern anscheinend so gut angekommen war. Wir hatten reichlich Zeit, unseren ersten öffentlichen Auftritt zu feiern, denn wir kehrten erst um 23.15 zurück nach Aarau. Dass die Stimmung auch im Car hervorragend war, ist natürlich klar nach solch einem Abend.
Freitag 21.12:
Freitag oder der letzte Tag vor dem zweiwöchigen Urlaub... Die letzte Lektion Spielführung unter Adj Uof Rütsche fand glücklicherweise in der Turnhalle statt. Er verabschiedete sich quasi von uns, da er anscheinend nicht mehr oft kommen wird und die Verantwortung unseren Vorgesetzten übergab. Anschliessend sollten wir im Register Übungen aus dem Vademecum machen. Doch da ich nicht sonderlich Lust hatte auf theoretische Übungen schlug ich als Registerchef vor, ein paar Choräle zu spielen und umzutransponieren, was ja auch im Vademecum stand. Doch leider wollten nicht alle kooperieren und daher übten wir dann das Transponieren zu dritt in einem anderen Raum. Das Mittagessen fand dann bereits um 11.00 statt und das besondere daran war, dass wir draussen in der Kälte Bratwurst mit Brot assen, denn die Küche befand sich in der Generalreinigung und die Füsiliere hatten schon am Morgen abtreten in die Ferien. Um 12.30 verschiebten wir dann nach Wangen an der Aare, und da der Car mit der etwas schwachen Batterie nicht anspringen wollte, mussten wir ihn anschieben :-). In Wangen spielten wir zum Rapport der Pionier- und Rettungstruppen, um 16.45 begann dann die Retourfahrt nach Aarau. Dort angekommen machten sich alle in Windeseile bereit für das Hauptverlesen, um 18.20 konnten wir dann endlich abtreten in den Weihnachts-Urlaub.
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