Samstag, 26. Januar 2008

11. Woche

Montag, 21.01.08:
In der heutigen R+B-Lektion stand ich an vorderster Stelle und musste somit die Gruppe wieder melden. Leider schaffte ich es auch diesmal nicht, ohne zu lachen, und Obgfr Zihlmann meinte: "Das finde ich nur peinlich, dass sie sich nicht schämen". Naja, irgend etwas musste er ja sagen. Nach dem Individuellen Training (Aufwärmen und schwierige Stellen üben) schauten wir in der Registerprobe mit Lt Werlen Vikings an. Danach hatten wir Spezialunterricht Althorn im Plenum. Komischerweise hatte ich an diesem Morgen keinen Einzelunterricht mehr. Doch als Abschluss des Spezialunterrichts gabs wie gesagt eine Lektion für alle Es-Horn zusammen. Wir spielten zusammen mehrere mehrstimmige Lieder, es tönte schnell nach etwas und machte somit auch richtig Spass. Am Nachmittag standen die letzten Lektionen Spiraldynamik auf dem Programm. Diesmal beschäftigten wir uns vorallem mit dem Fuss (der Fussspirale). Leider entspricht die militärische Haltung mit 60°-Winkel zwischen den Füssen nicht dem Spiraldynamischen Ideal. Doch ansonsten kann man nach dieser Lektion die Fusshaltung verbessern. Vor dem Nachtessen gab's noch ne Stunde Musiktheorie und nach dem Nachtessen eine Gesamtprobe mit Hptm Horber.
Dienstag, 22.01:
Im morgendlichen Lauftraining machten wir, da die Turnhalle frei war, Krafttraining sowie Unihockey- und Frisbeespiel. In der 30-Minütigen Musiktheorie gab es die letzte Vorbereitung auf den Theorietest des Mittwochs. Den Rest des Morgens übten wir individuell an den Musiktheorieschwächen, sowie an der Technik in der Konzertliteratur. Bereits um 13.15 begann für uns ein Revival der Soldatischen Ausbildung. Die eigentlich abgeschlossene Ausbildung mussten wir heute bei Regen wiederholen, damit das Richten bei AV und HV besser wird. So starteten wir erst um 13.45 zur Gesamtprobe. Allerdings war diese dann immer noch genügend lang (bis 17.30). Um 19.15 dann der lang erwartete Ausgang. Rekrut Guye und ich machten uns wieder auf die Socken für ein Lauftraining. Doch unser Vorhaben, zwölf Minuten auf der 400-Meter-Bahn zu springen, als Vorbereitung für den Sporttest konnten wir nicht durchführen, da die Bahn völlig vereist war. So gingen wir dann, nachdem Guye noch telefoniert hatte, zusammen die "Standardstrecke" Joggen, diesmal einfach in umgekehrter Richtung.
Mittwoch, 23.01:
Nach 30 Minuten IT zur Aufwärmung gab es 50 Minuten Ensemblespiel, wo wir noch etwas Musiktheorie-Übungen machten. Dies nicht ohne Grund, denn an diesem Nachmittag fand die praktische Zwischenprüfung statt. Doch vorher noch die Theorieprüfung und IT bis zum Mittagessen. Meine praktische Prüfung fand um 14.10 statt. Die Zeit vor und nach der Prüfung hatten wir ebenfalls Individuelles Training. Um 15.40 ging es dann weiter mit Spielführung in der Turnhalle. Dort repetierten wir das vor Weihnachten gelernte und lernten zusätzlich eine neue Figur. Nach dem Nachtessen gab es wieder eine Gesamtprobe.
Donnerstag, 24.01:
Der Morgen begann wie die meisten Donnerstage mit Lauftraining. Vor der Satzprobe kleines Blech (8:30 - 10:00) hatten wir 20 Minuten Zeit fürs einspielen. Danach gab es bis Mittag noch 40 Minuten IT sowie 40 Minuten RIGA. Den ganzen Nachmittag verbrachten wir mit einer Gesamtprobe von 13.30 bis 17.50. Danach war wieder FAK-Ausgang angesagt. Einige mussten allerdings vor dem Ausgang noch mal in die RIGA gehen, weil sie am Morgen statt Gehörbildung Minesweeper oder ähnliches gespielt hatten. Ich gehörte zum Glück nicht dazu.
Freitag, 25.01:
Im Kdt Unterricht stellten uns die Anwärter weitere Ausschnitte aus dem Dienstreglement vor. Während der Musiktheorie bereiteten wir uns im Quintett mit Oblt Meier auf die Beerdigung der nächsten Woche vor. Danach fand eine Gesamtprobe statt, allerdings ohne die Leute vom 1opieces-Ensemble. Somit konnten wir wieder so üben, dass zwei Einsätze gleichzeitig stattfinden können. Am Nachmittag spielten wir dann am Jahresrapport des Ter Reg 2 in Solothurn. Nach unserem halbstündigen Konzert brauchte der Moderator 12 Minuten, um alle "wichtigen" Anwesenden zu begrüssen. Da wir bereits am Freitagabend abtreten durften, gingen unsere Westschweizer dann gleich in Solothurn auf den Zug. Da ich Aargauer bin, musste ich leider zurück nach Aarau und am HV teilnehmen. Denn auch ich wäre bei einem Abtreten ab Solothurn schneller gewesen.

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